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Jüterbog 53 Jugendliche machen sich auf den Kreuzweg
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog 53 Jugendliche machen sich auf den Kreuzweg
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16:31 14.04.2019
Sieben Stationen wanderten die Jugendlichen ab, um den Leidensweg Christi nachzuvollziehen. Sie trugen dabei sogar ein Kreuz. Quelle: Nils Rosnau
Gebersdorf

Trotz eisiger Kälte sind am Freitagabend 53 Jugendliche, Pfarrer und wanderlustige Mitmenschen eine Strecke von rund 15 Kilometern gewandert. Der Jugendkreuzweg stand für die Konfirmanden an. Er ist eine traditionelle Einstimmung auf die Osterfeiertage.

Ziel des Kreuzwegs ist es, den Leidensweg Jesu nachzuvollziehen. Deshalb besuchten die Wanderer auf ihrem Weg sieben Stationen, die die Konfirmanden mit Hilfe ihrer Pfarrer selbst organisiert hatten. Los ging es in der altromanischen Kirche von Rietdorf. Von dort aus führte der Weg nach Gebersdorf, dann nach Dahme und Niendorf. An der Hauptstraße nach Rietdorf wurden kurz vor Mitternacht alle Teilnehmer mit Gottes Segen entlassen.

„Die Strecke orientiert sich immer an sieben Stationen“, sagt Wolfgang Scholz, Pfarrer aus Illmersdorf. Jedes Jahr ist aber eine andere Region dran. Mal geht es durch den Jüterboger Raum, mal durch die Gegend um Luckenwalde. „Dieses Jahr sind wir mal wieder in Dahme“, so Scholz.

Der Kreuzweg wird möglichst immer am Freitag vor Karfreitag gegangen, um eine möglichst nahe Verbindung zur Kreuzigung Christi herzustellen. „Auch wenn die Temperaturen etwas niedriger sind macht es immer Spaß“, sagt Scholz.

Die Stationen waren diesmal an den Bildern des Malers Ben Willikens orientiert. Dessen in schwarz-weiß gehaltene Motive wurden an den festgelegten Haltepunkten gezeigt und interpretiert. Darüber hinaus mussten die Jugendlichen auch ein Kreuz von Station zu Station tragen. Damit wechselten sie sich ab.

Im Pfarrhaus Dahme wurden die Wanderer zwischendurch mit Gulasch, Kürbissuppe und Stullen versorgt.

Organisiert wurde die Wanderung von den Pfarrerinnen Julia Daser und Ines Fürstenau-Ellerbrock, Pfarrer Carsten Rostalski und seiner Frau sowie Pfarrer Tileman Wiarda.

„Wir möchten uns bei allen Mitwanderern bedanken, dass sie so fleißig mitgemacht haben“, sagt Julia Daser. Gemeinsam haben wir wieder eine schöne Zeit gehabt. Jeder ist herzlich dazu einladen, uns nächstes Jahr zu begleiten.“

Von Nils Rosnau

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