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Jüterbog Stadtverordneter legt Mandat nieder
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00:20 25.08.2018
Jens Schandert tritt als Stadtverordneter in Jüterbog zurück. Quelle: Margrit Hahn
Jüterbog

Mit 163 Stimmen wurde Jens Schandert im Jahr 2014 als Vertreter der Fraktion „Für Jüterbog“ von den Einwohnern in die Jüterboger Stadtverordnetenversammlung gewählt. Die parteilose Wählergruppe feierte damals einen riesen Erfolg und erhielt insgesamt fünf Sitze (22 Prozent).

Nun gab Jens Schandert jedoch nach über vier Jahren seinen Rücktritt aus der Stadtverordnetenversammlung bekannt. Hauptgrund sei schlichtweg die fehlende Zeit.

Aktive Teilnahme am Stadtgeschehen

Trotz seiner Entscheidung blickt Schandert auf eine gute Zeit zurück. Gemeinsam mit seiner Fraktion „Für Jüterbog“ habe der 46-Jährige in den vergangenen Jahren „einiges erreicht“, wie er selbst sagt.

Während seiner Zeit als Stadtverordneter brachte er sich unter anderem in die Diskussionen über die Entwicklung des Jüterboger Gewerbegebietes, die Sanierung der Tartanbahn am Rohrteich und den Bebauungsplan-Entwurf für das Jüterboger Altstadtquartier ein. Darüber hinaus sorgte Schandert und seine Fraktion dafür, dass die Stadt für Familien weiterhin attraktiv bleibt. So organisieren und sponsern Mitglieder seiner Fraktion seit vier Jahren das Kinderfest im Jüterboger Freibad, das die Stadt aus finanziellen Gründen selbst nicht mehr stemmen konnte.

Weiterhin da für seine Fraktionskollegen

Über seine Zeit als Stadtverordneter erklärt Jens Schandert rückblickend: „Ich kann nur sagen, dass ich es sehr gerne gemacht und mich intensiv eingebracht habe.“ Wegen der Bedenken, er könne seiner Rolle als Stadtverordneter aus Zeitmangel nicht mehr gerecht werden, legte er sein Mandat letztendlich nieder. „Ich will es richtig machen – zu 100 Prozent – und nicht halbherzig“, so die Begründung des 46-Jährigen.

Die Fraktion „Für Jüterog“ möchte er aber auch in Zukunft weiter unterstützen.Zudem versichert Schandert auch seinen Fraktionskollegen sowie seinem Nachfolger bei Fragen auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Schanderts Nachfolger wuchs in Jüterbog auf

Rick Wardaru wird darauf sicher zurückgreifen. Er ist der offizielle Nachfolger von Jens Schandert. Obwohl die Position als Stadtverordneter für den 41-Jährigen noch absolutes Neuland ist, nahm er das Mandat auf Nachfrage an. Als gebürtiger Jüterboger kennt er sich auch bestens in der Stadt aus.

Rick Wardaru ist neuer Stadtverordneter der Fraktion „Für Jüterbog“. Quelle: Privat

Rick Wardaru ging bis zum Abitur in Jüterbog zur Schule und war bereits während seiner Jugend sportlich aktiv. Seit 2012 ist er Vorsitzender des SSV Jüterbog. Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium arbeitete er 15 Jahre lang in einem Steuerbüro.

Erfahrung in der Verwaltungsarbeit

Zurzeit ist er als Buchhalter in der Kämmerei der Stadt Baruth tätig und bringt so nützliches Fachwissen mit. „Ich denke schon, dass das nicht verkehrt ist“, sagt Wardaru. Auch er ist bereits seit 2014 Mitglied der Fraktion „Für Jüterbog“, um die sozialen und betriebswirtschaftlichen Interessen der Jüterboger Einwohner und Unternehmer zu vertreten.

Bestimmte Schwerpunkte hat er sich bisher noch nicht gesetzt. „Ich bin offen für alles und nicht prinzipiell für oder gegen etwas“, erklärt der 41-Jährige. Zur Vorbereitung auf seine Tätigkeit als Stadtverordneter berät er sich momentan erst einmal mit seinen Fraktionskollegen über die bisher erreichten Ziele und welche Dinge man sich für die Zukunft noch vorgenommen habe.

Von Isabelle Richter

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