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Jüterbog Jüterbog investiert in den Brandschutz
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Jüterbog investiert in den Brandschutz
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17:34 07.11.2018
Insgesamt drei neue Löschwasserbrunnen wurden in den zurückliegenden Monaten in Jüterbog angelegt. Quelle: Stadt Jüterbog
Jüterbog

Drei neue Löschwasserbrunnen wurden in diesem Jahr im Jüterboger Stadtgebiet angelegt. Das berichtete die Stadtverwaltung in dieser Woche. Die neuen Brunnen befinden sich in Jüterbog an der Wiesenschule und in der Straße Hinter der Mauer sowie im Ortsteil Kloster Zinna am Sandgarten und wurden allesamt in den vergangenen Wochen und Monaten gebohrt.

Bei den drei zusätzlichen Löschwasserbrunnen handelt es sich um sogenannte Flachspiegelbrunnen. Sie reichen maximal bis in eine Tiefe von acht Metern. „Das ermöglicht es der Feuerwehr, mit der eigenen Pumpentechnik am Fahrzeug Wasser zu entnehmen“, erklärt Stadtwehrführer Michael Rinderle den Vorteil von Flachspiegelbrunnen. Bei einem Brand müssten die Einsatzkräfte sonst vor Ort erst zusätzliche Pumpen aufbauen. Im Ernstfall können die neuen Brunnen wertvolle Zeit sparen.

Drei neue Brunnen pro Jahr geplant

Das Anlegen von weiteren Löschwasserbrunnen innerhalb der Stadtgrenzen und den Ortsteilen ist für die Verwaltung eine wichtige Investition in den Brandschutz, der für die Kommune eine Pflichtaufgabe ist. Etwa 10.000 Euro kostete jeder der drei Löschwasserbrunnen. Seit vielen Jahren kann die Stadt aufgrund der hohen Kosten das Netz der Löschwasserversorgung nur etappenweise verdichten. Theoretisch müsste alle 100 Meter eine Entnahmestelle eingerichtet sein. In der Praxis ist das bisher aber nicht möglich.

Zahlreiche weitere Brunnen würden bisher noch im Stadtgebiet fehlen, bestätigte die Verwaltung am Dienstag. „Unsere Zielsetzung für die nächsten Jahre lautet, etwa drei neue Löschwasserbrunnen im Stadtgebiet, also in Jüterbog mit den Ortsteilen, pro Jahr anzulegen“, erklärt Stadtwehrführer Rinderle zur weiteren Planung. Dafür werden regelmäßig finanzielle Mittel in fünfstelliger Höhe bereitgestellt.

Von Victoria Barnack

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