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Kooperation über Gemeindegrenzen hinweg

Kommunen wollen lebenswert und attraktiv sein Kooperation über Gemeindegrenzen hinweg

Das Zusammenrücken kleinerer Kommunen ist in Zeiten knapper Kassen ein Muss. Seit 2011 arbeiten die Gemeinden Jüterbog und Niederer Fläming sowie das Amt Dahme in der „Arbeitsgemeinschaft Niederer Fläming“ zusammen.

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Der Umbau der Heizungsanlage der Dahmer Grundschule zum erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk war 2012 eines der ersten gemeinsam getragenen Projekte.

Quelle: Uwe Klemens

Dahme. Von der energetischen Sanierung und behindertengerechten Umgestaltung der Schulen und der barrierefreien Aufwertung des Dahmer Schlossparks bis zur Schaffung des „Campus der Generationen“ in Werbig und dem Neubau eines Parkplatzes am Jüterboger Bahnhof reicht die Palette der gemeinsamen Vorhaben.

Obwohl die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen von allen Beteiligten gelobt wird, stand das Thema beim jüngsten Amtsausschuss in Dahme auf der Tagesordnung. Das Landesamt für Bauen und Verkehr, die Bewilligungsbehörde für die Fördergelder, fordert nun, dass nicht nur der Kooperationsrat der Arbeitsgemeinschaft, sondern jede beteiligte Kommune gefasste Beschlüsse als verbindlich für die eigene Planung erklären muss. Die entsprechende Beschlussvorlage dazu lag bereits auf dem Tisch.

Basis für das gemeinsame Agieren der drei Kommunen ist das „Integrierte Entwicklungskonzept ,Entwicklungsachse B 102’“, dem eine umfangreiche Bestandsaufnahme und Analyse durch das Jüterboger Planungsbüro Bruckbauer & Hennen zugrunde liegt. Kinderbetreuung und Schulen, Jugendeinrichtungen, medizinische Versorgung, Öffentlicher Personennahverkehr, Kultur und Sport, Brandschutz, Wasser, Abfallentsorgung, Einzelhandel, Energieversorgung, Telekommunikation sowie die Wirtschafts- und

Tourismusförderung sind einige der Arbeitsfelder. Das stetige Sinken der Bevölkerungszahlen und das Steigen des Altersdurchschnitts sind zwei der wesentlichsten Kriterien. Als oberstes Ziel der Bemühungen gilt die Schaffung einer lebenswerten und für alle Generationen attraktiven Infrastruktur. Der Beschlussvorlage, die Inhalte des Entwicklungskonzeptes als verbindlich zu betrachten, stimmten die Mitglieder des Amtsausschusses mehrheitlich zu.

Von Uwe Klemens

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