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Mehr Raum für Trauernde

Grüna Mehr Raum für Trauernde

Die Sanierungsarbeiten der Trauerhalle in Grüna haben begonnen. Neben den Ausbesserungen von Schönheitsfehlern ist vor allem der vergrößerte Eingangsbereich dringend nötig gewesen. Wegen der großen Anteilnahme bei Beerdigungen mussten Trauergäste in Grüna zum Teil draußen bleiben.

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Die Erweiterung der Trauerhalle in Grüna ist in Arbeit.

Quelle: Isabelle Richter

Grüna. Schon lange haben die Grünaer einen Wunsch – sie wollen einen würdigen Abschiedsort für ihre Verstorbenen. Die alte Trauerhalle auf dem Friedhof hatte in den vergangenen Jahren an Glanz verloren.

Abbröckelnde Farbe und kaputte Fenster bestimmten bislang das Bild. Doch nun tut sich etwas in dem Jüterboger Ortsteil. Eine Rüstung und die neuen Mauern vor dem ursprünglichen Eingangstor der Halle lassen aktuelle Sanierungsarbeiten erkennen.

Ein neues Eingangsportal für die Trauergäste

Silke Göritz vom Bauamt Jüterbog berichtet über die Bauarbeiten: „In der Trauerhalle in Grüna werden das Dach erneuert, die Fassade überarbeitet und innen gemalert. Außerdem wird die Eingangstür erneuert.“

Das neue Eingangsportal am Giebel der Halle sorgt künftig für mehr Platz – sowohl für die Bestatter als auch für die Angehörigen. Zuvor gab der Raum für die Bestattungszeremonie nur eine geringe Sitzplatzanzahl her, die oft nicht für alle ausreichte.

Eine Dorfbewohnerin berichtet: „Es war sehr klein. Die Tür musste wegen der vielen Leute immer offen bleiben und einige haben teilweise sogar draußen gestanden.“

Aufgrund des Platzmangels wurde eine Zeremonie verlegt

Obendrein mussten die Bestatter den Sarg bisher umständlich durch eine enge Seitentür hineintragen. Die Anwohnerin sieht den Anbau als notwendig und erinnert sich dabei an die jüngste Trauerfeier eines Verstorbenen.

Diese musste in die örtliche Kirche verlegt werden, da man schon im Vorfeld mit einer regen Anteilnahme rechnete.

In diesem Jahr gab es erst zwei Trauerfeiern in dem Ort

Ingrid Rosenzweig vom Gemeindebüro Kloster Zinna erklärt, es habe in diesem Jahr erst zwei Trauerfeiern in Grüna gegeben. In der Vergangenheit kam es jedoch vor, dass es in dem kleinen Ort dreimal so viele waren.

„Das Gesamtvolumen der Arbeiten liegt bei circa 45 000 Euro“, sagt Silke Göritz. Die Maurerarbeiten für den neuen Eingangsbereich wurden vor Kurzem abgeschlossen. Im nächsten Schritt soll das Dach abgedeckt werden.

Von Isabelle Richter

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