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Mehr Transparenz bei der Haushaltsplanung

Niedergörsdorf Mehr Transparenz bei der Haushaltsplanung

Die Bürgergemeinschaft der Gemeinde Niedergörsdorf fordert nachvollziehbare Dokumente und hatte deshalb im Vorfeld der Gemeindevertretersitzung einen Antrag auf eine Diskussion zu Haushaltsthemen für das Jahr 2018 beantragt. Trotzdem die Vorhaben für das kommende Jahr besprochen wurden, waren am Ende nicht alle zufrieden.

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Die Freiwillige Feuerwehr in Zellendorf braucht mehr Platz und wünscht sich einen Anbau.

Quelle: Isabelle Richter

Niedergörsdorf. Am Ende der jüngsten Gemeindevertretersitzung war Wolfgang Loof (Mehr Initiative für Niedergörsdorf) enttäuscht. Er hatte sich erhofft gemeinsam eine Zusammenfassung für den Haushalt 2018 zu erarbeiten – und zwar in Form einer schriftlichen Übersicht. Doch daraus wurde nichts.

Bisher wurden die Themen nur mündlich besprochen

„Der Bürgermeister nimmt sich die Freiheit, dass er kurzfristig umdisponieren kann“, begründet Loof seine Forderung. Da die Ausgaben für ihn und seine Fraktionsmitglieder in der Vergangenheit nicht immer transparent waren, sollte künftig eine schriftliche Aufzeichnung dazu dienen, mögliche Änderungen in der Planung und Umsetzung des Haushalts im Nachhinein besser nachvollziehen zu können. Bisher wurden diese Dinge nur mündlich besprochen.

Für das Jahr 2018 gibt es keinen neuen Stand

Überhaupt ist Wolfgang Loof der Meinung, das hätte den taktischen Grund, unangenehme Nachfragen zu vermeiden. Er glaubt, Gemeindevertreter, die die Entscheidungen des Bürgermeisters nicht nur abnicken, seien der Verwaltung „ein Klotz am Bein“.

Das wollte Wilfried Rauhut nicht auf sich sitzen lassen: „Ich denke schon, dass wir versuchen das Geld so effizient wie möglich auszugeben.“ Außerdem würde der Haushaltsplan immer wieder besprochen. Für das Jahr 2018 gebe es laut Rauhut „keinen neuen Stand“.

Ein Anbau für mehr Platz bei der Freiwilligen Feuerwehr

Mündlich erklärte er trotzdem, welche Dinge für das kommende Jahr auf der Liste stehen. Größere Arbeiten sollen unter anderem an der Zellendorfer Feuerwehr in Angriff genommen werden.

Sie gilt als eine der Schwerpunktwehren in der Gemeinde. Geplant ist ein Anbau sowie der Umbau der vorhandenen Räume für die Kinder- und Jugendfeuerwehr.

Kunstrasen soll den echten Rasen entlasten

Ebenfalls im Fokus der Haushaltsplanung für 2018 liegt der örtliche Fußballverein in Zellendorf. Das Thema Kunstrasenplatz sei dort laut Hauptamtsleiterin Andrea Schütze „schon ein paar Jahre alt“.

Ein neuer Übungsplatz kam bereits im Sozialausschuss im November 2013 zur Sprache. Schon dort trainierten „bis zu 8 Mannschaften an einem Tag auf dem Rasen“, so Schütze. Damals lag die Anzahl der Mitglieder noch bei 146 – aktuell sind es rund 200 Mitglieder.

Mit einer Förderung soll der Traum in Erfüllung gehen

Die extreme Belastung des Platzes wird damit noch deutlicher. Da der Zellendorfer SV der größte Verein in der Gemeinde ist und sich ausgesprochen für den Kinder- und Jugendsport einsetzt, gab es von den anderen Vereinen großen Zuspruch für das Vorhaben.

Im kommenden Jahr soll es endlich so weit sein. Andrea Schütze erklärt: „Mit Förderung können wir etwas machen.“ Einen kleinen Kompromiss muss der Zellendorfer SV allerdings eingehen: Statt des gewünschten Großfelds ist vorerst ein Kleinfeld mit dem gewünschten Kunstrasen vorgesehen.

Von Isabelle Richter

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