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Paten pflegen Jüterboger Klostergarten

Drei Hobbygärtner unterstützen Stadt Paten pflegen Jüterboger Klostergarten

Weil die Stadt Jüterbog es nicht schafft, seine Grünanlagen zu pflegen, setzt sie auf die Hilfe ihre Bewohner. Mit Erfolg. Am Dienstag haben drei Jüterboger die Patenschaft für Flächen im Klostergarten bekommen. Sie plfegen nun bestimmte Beete und werden dabei von der Stadt unterstützt.

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Die neuen Paten: Deborah Park, Marie Vibrans, Ulrich Spielhagen (v.l.) und Bürgermeister Arne Raueim Klostergarten.

Quelle: Burghardt

Jüterbog. Mehr als zehn Hobbygärtner haben sich für die Pflege des Klostergartens nach einem Aufruf der Stadt gemeldet. Am Dienstag hat das Bauamt die Patenschaftsverträge vergeben. Bürgermeister Arne Raue begrüßte die Hobby-Stadtgärtner zwischen Rucola-Beet und üppig wuchernder Pfefferminze. „Ich freue mich, dass wir eine Lösung gefunden haben, die Anlage zu pflegen und die Pflanzen in guten Händen zu wissen“, sagte er. Drei Paten waren am Dienstag gekommen um die Verträge an ihren Paten-Beeten in Empfang zu nehmen.

Die Jüterbogerin Deborah Park ist eine von Ihnen. Auf ihren Spaziergängen durch die Stadt kam die gebürtige Südkoreanerin oft in den Klostergarten, staunte über den öffentlichen Garten, ärgerte sich aber auch über die stiefmütterliche Pflege. „Hier kommen oft internationale Gäste vorbei. Ich wollte selbst dabei helfen, dass die Beete immer gut gepflegt sind, ich arbeite gern mit Pflanzen und Kräutern“, sagte sie. Im Bauamt hatte sie sich erkundigt, wem der Klostergarten gehört und so von der Patensuche erfahren. Ebenso erging es Maria Vibrans aus Altes Lager. Sie übernimmt künftig ebenfalls die Pflegepatenschaft für eines der Beete. Die Mitglieder des Vereins „Freundeskreis Kulturquartier“ haben sich auch dazu bereit erklärt und pflegen künftig die Rosen- und Obstgehölze am Kulturquartier. „Wir überlegen, künftig im Frühjahr eine Kaffeetafel im Klostergarten zu veranstalten“, sagte Ulrich Spielhagen vom Freundeskreis.

„Unser Bauhof kann die Grünpflege personell nicht mehr alleine stemmen. Wir würden uns daher freuen, noch weitere Bürger dafür zu gewinnen, eine Patenschaft für das Grün in unserer Stadt zu übernehmen“, sagte Bürgermeister Raue. Die Stadt stellt dafür allen freiwilligen Helfern Materialien und Arbeitsgeräte zur Verfügung, auch ein Budget für Neueinpflanzungen kann genutzt werden. Gebraucht wird jedoch jede fleißige Hand. „Wir könnten die ganze Stadt erblühen lassen, wenn alle mit anpacken.“

Von Kathrin Burghardt

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