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Jüterbog Umleitungen bei Stadttor-Sanierung
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00:16 09.05.2017
Das Zinnaer Tor wird innerhalb von vier Monaten saniert. Quelle: Isabelle Richter
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Jüterbog

In der Vergangenheit bemängelte der Jüterboger Verkehrsbeirat, dass er von der Stadtverwaltung nicht ausreichend in die Vorbereitung der Baumaßnahmen im Straßenverkehr mit einbezogen worden war. Deshalb wünschten sich die Mitglieder künftig eine bessere Zusammenarbeit von Seiten der Verwaltung.

Sinnvolle Beschilderungen und Umgehungswege

Zur jüngsten Sitzung war deshalb Udo Reichert vom Bauamt Jüterbog eingeladen und gab Auskünfte über die aktuellen Baumaßnahmen in Jüterbog. Dabei gab er unter anderem den Beginn des zweiten Bauabschnitts der B102 ab 22. Mai bekannt. Ebenfalls nötig sei die Sanierung des Zinnaer Tores. Die Aufarbeitung soll „etwa vier Monate dauern“, berichtete der Mitarbeiter der Stadt. Aufgrund der Bauarbeiten mit notwendiger Vollsperrung der Durchfahrt durchs Stadttor wird es zu erheblichen Verkehrseinschränkungen kommen. Darüber hat der Verkehrbeirat gesprochen und gab Anregungen für eine sinnvolle Beschilderung der Sperrung. Darüber hinaus wurden Umgehungswege untersucht.

Entlastung der Heffterstraße

In der intensiven Beratung sind daraus folgende Vorschläge entstanden: Das Teilstück Schillerstraße soll demnach ab Wursthof beidseitig als Einbahnstraße – Ausnahmen gelten für Bussen – mit einem Verbot an der Einfahrt beschildert werden. Für die Parkplatzausfahrt zur Schillerstraße sieht der Verkehrsbeirat das Zeichen „Vorgeschriebene Fahrtrichtung Links“ vor. Da die Heffterstraße durch den bisherigen Umleitungsverkehr bereits unter starken Fahrbahnschäden leidet, schlägt der Verkehrsbeirat vor, den Verkehr in die Zinnaer Vorstadt alternativ über „die neue Friedrich-Ebert-Straße zur Ausfahrt kurze Trifftstraße umzuleiten“, so der Vorsitzende Ernst Lekat.

Verkehrsbeirat plant weitere Gäste der Stadt einzuladen

Udo Reichert nahm die Anmerkungen auf. Für eine der nächsten Sitzungen möchte der Verkehrbeirat außerdem den Leiter des Ordnungsamtes, Joachim Wasmansdorff, einladen.

Von Isabelle Richter

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