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„Und hier wohne ich“

Blönsdorf „Und hier wohne ich“

Bei einem Projekt lernen Blönsdorfs Kita-Kinder wie weitreichend die Gemeinde Niedergörsdorf eigentlich ist und wo ihre Spielkameraden zu Hause sind. Für die Vorschüler der Kita „Spielkiste“ ging es dieses Mal nach Lindow, denn dort steht das Wohnhaus von Nora.

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Kita-Leiterin Daniela Maetzing und Ortsvorsteher Steve Marsch zogen mit den Blönsdorfer Vorschülern durch den Niedergörsdorfer Ortsteil Lindow.

Quelle: Isabelle Richter

Blönsdorf. „Meine Heimat – Die Gemeinde Niedergörsdorf“ lautet das diesjährige Projekt der Kita „Spielkiste“ in Blönsdorf. Gruppenübergreifend wird das Thema altersgerecht ausgearbeitet. Bei den Kleinsten von 0 bis 3 Jahren geht es erst einmal nur darum, selbst ausdrücken zu können, in welchem Ortsteil sie wohnen. Die Kinder der mittleren Gruppe im Alter von drei bis fünf Jahren sollen zusätzlich dazu ihr Wohnhaus beschreiben.

In Form einer Wandzeitung werden die gesammelten Informationen an den Wänden der Kita veranschaulicht. So kann jedes Kind nachsehen, in welchem Ort sein liebster Spielkamerad wohnt und wie sein Haus aussieht.

Die Kinder wurden von Lindows Ortsvorsteher empfangen

Für die Vorschulgruppe mit Kindern ab fünf Jahren werden Ansprüche nach oben geschraubt. Sie machen einen richtigen Dorfrundgang. Zusammen mit dem jeweiligen Ortsvorsteher erkunden sie die wichtigsten Stationen ihres Dorfes und zeigen ihr Wohnhaus in der Realität. Dieses Mal ist Nora an der Reihe. Sie führt ihre Vorschulfreunde nach Lindow.

Steve Marsch wartet bereits an der Dorfkirche auf die Gruppe. Der junge Ortsvorsteher ist selbst ein echter Lindower und muss beim Anblick der Kita-Kinder an seine Kindheit denken. „Meine Kindergärtnerin war Frau Müller. Die ist heute im Kirchendienst und ich bin Ortsvorsteher“, berichtet Steve Marsch und ist dabei ein bisschen erstaunt darüber, wie schnell die Zeit inzwischen vergangen ist.

Es ist wichtig auch die Nachbardörfer zu kennen

„Wir haben acht Kinder aus fünf Ortsteilen“, erklärt Kita-Leiterin Daniela Maetzing. Für sie ist es wichtig, dass jedes Kind nicht nur das eigene Dorf kennt, „sondern auch über den Tellerrand hinausguckt“, so die Kitaleiterin.

Ortsvorsteher Steven Marsch sieht in der Aufgeschlossenheit gegenüber den Nachbardörfern und ihren Bewohnern außerdem einen entscheidenden Vorteil: „Das ist ein ganz anderes Miteinander. Man ist einfach vernetzter und das ist schön.“

Die Kita-Kinder haben einige Fragen

Interessiert sind die Kita-Kinder auch an Noras Heimatort, denn beim Rundgang durch die Dorfkirche und das Feuerwehrhaus haben sie einige Fragen. Im Feuerwehrhaus fällt ihnen direkt auf, dass dort im Vergleich zu Mellnsdorf viel weniger Pokale stehen. Steve Marsch muss schmunzeln und gibt zu: „Wir sind einmal Gemeindemeister geworden – einmal und nie wieder.“

Auch in der Dorfkirche wird sofort ein markantes Merkmal entdeckt. „Hier gibt es gar keine Orgel“, sagt die Gruppe einstimmig. Der Ortsvorsteher gibt ihnen Recht und erklärt warum.

Zwischenstopp in Noras Garten

Dann ist es soweit – es geht zu Noras Wohnhaus: „Und hier wohne ich“, sagt die Vorschülerin. Da lernt sogar die dienstälteste Erzieherin, Monika Baumann, noch etwas dazu. „Hier hinten ist Frau Baumann noch nie lang gefahren“, erklärt sie den Kindern.

Nora führt die Gruppe in ihren Garten, der gleichzeitig ein kleines Spielparadies ist. Bei dem kurzen Zwischenstopp an Noras Haus wird auf ihrem eigenen Spielplatz erst einmal gerutscht und geschaukelt. Noras Oma wohnt direkt nebenan und verteilt frische Kirschen an die junge Bande. Nach Lindow, Seehausen, Schönefeld und Mellnsdorf ist nun Blönsdorf das nächste Ziel.

Von Isabelle Richter

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