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Jüterbog Unfreundlicher Busfahrer provoziert Beinahe-Sturz
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Unfreundlicher Busfahrer provoziert Beinahe-Sturz
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00:17 24.10.2013
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Jüterbogi

Als Mutter mit Kind und Kinderwagen ist man hin und wieder auf Hilfe angewiesen. Genau deshalb fährt Viola Gehse nur sehr ungern mit dem Bus. Vor allem nach dem Erlebnis in der vorigen Woche, als ihr der Busfahrer zwar behilflich war, dies aber offenbar eher als lästige Pflicht empfand. Beim Hineinhieven des Kinderwagens wäre die kleine Lea beinahe herausgestürzt. Die Mutter des sechs Monate alten Babys bekam einen gehörigen Schreck. „Ich hatte solche Angst“, erzählt sie, und dass sie geweint habe. Der Kinderarzt gab Entwarnung. Bei dem Beinahe-Sturz ist der Kleinen nichts passiert.

Die Jüterbogerin nimmt alle zwei, drei Tage den Bus in Richtung Markendorf. „Ich habe erlebt, dass die Fahrer einfach anhalten, um etwas zu erledigen, aber keine Ansage machen. Oder sie telefonieren während der Fahrt“, sagt Viola Gehse. Nun die Sache mit dem Kinderwagen. Deshalb hat sie sich bei der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) in Luckenwalde beschwert.

Mitarbeiterin Sabine Müller bestätigt, dass dieses Vorkommnis mit dem Fahrer ausgewertet wurde. „Wir haben uns entschuldigt. Es tut uns wirklich leid, dass so etwas passiert ist“, sagt sie. In den Bus mit Mittelstange komme man mit dem Kinderwagen tatsächlich nur umständlich hinein. Sie findet es trotzdem schade, dass ein solches Verhalten verallgemeinert wird. „Es gibt so viele Fahrer, die mit Freude ihre Arbeit machen“, sagt Sabine Müller. „Wir bekommen deshalb auch oft ein ganz anderes Feedback.“ Gibt es ein Problem, sollte man grundsätzlich dem VTF mitteilen, auf welcher Linie und zu welcher Zeit etwas vorgefallen ist. Das wird mit dem Fahrer ausgewertet.

Viola Gehse kann das bestätigen. Bei der nächsten Fahrt habe ihr der Busfahrer nämlich Vorhaltungen gemacht, weil sie sich über ihn beschwert habe, berichtet die 21-Jährige. Nun macht sie den Führerschein. „Dann habe ich das Bus-Problem nicht mehr.“

Von Martina Burghardt

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