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Jüterbog Tödlicher Verkehrsunfall: B 101 bei Kloster Zinna wieder frei
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Tödlicher Verkehrsunfall: B 101 bei Kloster Zinna wieder frei
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19:18 12.03.2019
Tödlicher Unfall bei Kloster Zinna. Ein Ford-Transporter aus Wittenberg und ein Pkw Nissan aus Kloster Zinna sind frontal zusammengeprallt. Quelle: Hartmut F. Reck
Kloster Zinna

Schwerer Verkehrsunfall am Dienstagmorgen auf der Bundesstraße 101 zwischen Kloster Zinna und Luckenwalde: Bei dem Frontalzusammenstoß –der Alarm erfolgte um 8.51 Uhr – zwischen einem Ford-Kleintransporter aus Wittenberg und einem Nissan aus Teltow-Fläming ist die 59-jährige Fahrerin des Nissan ums Leben gekommen. Sie stammt nach MAZ-Informationen aus Kloster Zinna. Der Fahrer des Transporters, ebenfalls 59 Jahre alt, wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Unfallkrankenhaus gebracht. Die Unfallursache ist noch unklar. Nach Angaben der Polizei geriet die Nissan-Fahrerin mit ihrem Fahrzeug nach links auf die Gegenfahrbahn. Weitere Fahrzeuge wurden nicht involviert, da sie sich in genügendem Abstand von den beiden Unfallautos befanden.

Feuerwehr musste beide Fahrer aus dem Auto schneiden

Beide Unfallbeteiligte mussten von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen herausgeschnitten werden. Die Fahrerin des Nissan konnte nur noch tot geborgen werden. Ihr Wagen blieb nach dem Aufprall quer zur Fahrbahn stehen. Der mit Eiern beladene Transporter war nach dem Aufprall auf die rechte Seite gekippt. Die Feuerwehr aus Kloster Zinna, die als erste am Unfallort war, hatte große Schwierigkeiten, ihn aus dem Fahrzeug zu retten. Zunächst wurde die Windschutzscheibe ausgesägt, was aber nicht reichte.

Bei einem frontalen Zusammenstoß zwischen einem Pkw Nissan und einem Ford-Transporter starb die Fahrerin des Nissan. Der Fahrer des Transporters wurde schwer verletzt.

Immerhin konnte der bereits eingetroffene Notarzt den Verletzten auf seine Vitalfunktionen prüfen und bei ihm einen Zugang schaffen, um ihn mit Schmerzmitteln zu versorgen. Dann zerschnitt die Feuerwehr die A-Säule und spreizte die Fahrertür auf, um Platz zu schaffen für den Rettungszylinder, der das gesamte Vorderteil samt Armaturenbrett, hinter dem der Fahrer eingeklemmt war, nach vorn zu drücken. So wurde genügend Platz geschaffen, um den Verletzten seitlich aus dem Führerhaus herauszuziehen und auf ein so genanntes Spineboard zu lagern, das eine Verletzung der Wirbelsäule nicht auszuschließen war.

Dabei hatte der Fahrer des Transporters noch Glück im Unglück, denn kurz nachdem die Feuerwehr ihn befreit hatte, fing die unter seinem Sitz angebrachte Batterie Feuer. Wegen deren ungünstiger Position hatte die Feuerwehr sie vor den Bergungsmaßnahmen nicht abklemmen können. Der Brand wurde schnell gelöscht.

B 101 blieb mehrere Stunden gesperrt

Der Unfall ereignete sich etwa 300 Meter hinter der Ampel auf der B 101 in Kloster Zinna in Richtung Luckenwalde. Die dort nur zweispurige Straße musste bis etwa 17 Uhr von der Polizei zwischen Luckenwalde-West und Kloster Zinna voll gesperrt werden. Ein unabhängiger Gutachter war vor Ort tätig, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Es hatte sich eine lange Schlange vor allem aus Lkws gebildet. Die Pkws konnten wenden. Der Verkehr wurde weiträumig über Luckenwalde umgeleitet.

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Von Victoria Barnack und Hartmut F. Reck

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