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Jüterboger Ebertstraße bis Ende August fertig

Straßenbau liegt im Plan Jüterboger Ebertstraße bis Ende August fertig

Die Sanierung der holprigen Friedrich-Ebert-Straße in Jüterbog liegt voll im Plan. Bereits im August der vergangenen Jahres wurde damit begonnen. Derzeit werden Bordsteine verlegt und Regenmulden geschaffen. Bis Ende August soll alles fertig sein. Doch auf die Anwohner wartet noch die Rechnung.

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Die letzten Meter Regenwasserkanal werden verlegt.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. Die Bauarbeiten in der Friedrich-Ebert-Straße in Jüterbog gehen sichtlich voran. Nach dem Ende der Winterpause wurde inzwischen auch der Regenwasserkanal im Bereich zwischen Feuerwehrgerätehaus und Erich-Sturtevant-Platz samt Sandfang, der sogenannten Sedimentationsanlage, eingebaut und mit der Herstellung der Fahrbahn begonnen. Bereits im August 2015 hatten die Arbeiten mit dem Aufnehmen des Pflasters begonnen. Es folgte das Neuverlegen der Trink- und Schmutzwasserleitungen. Ende Oktober meldete der Wasser- und Abwasserzweckverband deren Fertigstellung.

Künftig breite Gehwege auf jeder Straßenseite

Nach der sogenannten Auskofferung, also der Tiefenverfestigung des Straßenuntergrundes sind die Bauleute derzeit mit dem Setzen der Bordsteine beschäftigt. Dabei wird die Straße leicht versetzt, um auf beiden Straßenseiten künftig eine ausreichende Gehwegbreite zu erreichen, was bislang nicht der Fall war.

Hintergrund

Zu den Nutznießern des Straßenneubaus gehört auch die Feuerwehr. Die zerfahrene Fläche vor dem Depot erschwert bislang das Rangieren. Die holprige Fahrbahn erfordert Fahren im Schritttempo.

Die derzeitige Baustelle macht die Situation nicht leichter. Neben den Baufahrzeugen erschweren die dort verbotswidrig parkenden Pkws das Durchkommen.

Während der Erneuerung des Platzes vor dem Depot wird es für die Kameraden besonders schwierig, da einzelne Tore nicht genutzt werden können und umrangiert werden muss.

Auf der anderen Seite der Feuerwehrwache – also in Richtung der Heffterstraße – wurde der Straßenkörper bereits im vergangenen Jahr fertiggestellt. Nach der Winterpause wurde mit dem Bau beidseitiger Regenwassermulden und darunter liegender Drainageleitungen begonnen, in denen das Regenwasser dann bis zur Sedimentationsanlage abfließen soll. „Auf etwa 180 von insgesamt 320 Metern sind die Arbeiten bereits abgeschlossen“, berichtet Silke Göritz, Mitarbeiterin im Jüterboger Bauamt, „sämtliche Arbeiten befinden sich im geplanten Zeitfenster und sollen bis Ende August abgeschlossen sein.“

Feuerwehrplatz wird frisch betoniert

Als letzter Bauabschnitt ist zuvor der Platz vor dem Feuerwehrdepot an der Reihe. Die holprigen Betonplatten sollen verschwinden und die gesamte Fläche mit Straßenbeton überzogen werden. Parkbuchten auf beiden Seiten der ansonsten asphaltierten Fahrbahn werden mit Großformatpflaster ausgelegt und dienen den im Alarmierungsfall eintreffenden Kameraden als Stellplatz für ihre Privatfahrzeuge.

Insgesamt werden 600 000 Euro bis zur Übergabe verbaut sein. Entsprechend der Straßenbausatzung werden die Anlieger mit 50 Prozent an den Kosten für Fahrbahn, Gehweg, Beleuchtung und Entwässerung mit zur Kasse gebeten. Die Kosten für den Platz vor der Feuerwehr trägt die Stadt allein.

Von Uwe Klemens

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