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Jüterboger Heizungsbauer feiert Jubiläum

25 Jahre Handwerksmeister Jüterboger Heizungsbauer feiert Jubiläum

Johann Wardaru ist ein echter „Workaholic“. Urlaub macht er selten. Früh in Rente gehen, kommt für den Heizungsbauer aus Jüterbog nicht in Frage. Vor 25 Jahren machte er seinen Meister. Doch es sollte nicht nur bei einer Prüfung bleiben.

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Rund um die Uhr im Einsatz: zweifacher Meister Johann Wardaru.

Quelle: Josefine Sack

Jüterbog. Dass er einmal Handwerker werden wollte, wusste Johann Wardaru schon als Kind. Als er im Kunstunterricht seinen späteren Berufswunsch zu Papier bringen sollte, zeichnete er einen Schlosser bei der Arbeit, samt Meisterurkunde im Hintergrund. Vor genau 25 Jahren, am 22. März 1991, legte Wardaru seine Prüfung zum Landmaschinenmechanikermeister vor der Handwerkskammer Potsdam ab.

Johann Wardaru drückte gleich zweimal die Schulbank

Allzu viel bedeutet ihm dieser Tag heute nicht mehr. Denn Johann Wardaru arbeitete nicht lange in seinem eigentlichen Beruf, den er an der Betriebsberufsschule Kaltenhausen erlernt hatte. Anfang der 1990er Jahre war er Werkstattleiter in der Pflanzenproduktion der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft Jüterbog. Nachdem er entlassen worden war, heuerte er als Hilfsarbeiter bei einem Berliner Heizungsbaubetrieb an. „Ich konnte gut schweißen und half beim Montieren der Heizungskessel“, erinnert sich Wardaru. Weil ihm die Arbeit gut gefiel, drückte er erneut die Schulbank und legte 1994 seine zweite Meisterprüfung ab, diesmal zum Heizungsbaumeister.

Der Meisterjubilar vor seinem Transporter

Der Meisterjubilar vor seinem Transporter.

Quelle: Josefine Sack

Heute hat der Heizungs- und Sanitärbauer einen Angestellten. Seine Frau Monika, von Beruf Steuerberaterin, kümmert sich um die Buchhaltung. Noch immer fährt Johann Wardaru drei- bis viermal in der Woche nach Berlin. „Ich habe dort Fuß gefasst“, sagt er. Sein Kundenstamm aus den 1990er Jahren – dazu zählen sowohl Haus- und Grundstücksverwaltungen als auch Privatkunden – besteht bis heute fort. Doch auch im Umkreis von Jüterbog ist der Meister mit doppeltem Abschluss fast rund um die Uhr einsatzbereit. Selbst an Silvester trinkt er maximal ein halbes Glas Sekt, beteuert er, damit er notfalls noch in der Nacht mit seinem gelben Transporter zu den Kunden fahren kann.

Kurzurlaub gönnt sich der Jüterboger Heizungsbauer selten

Urlaub gönnt sich der Heizungsbauer nur selten: „Maximal Kurzurlaube sind drin.“ Über Pfingsten fahren die Wardarus traditionell an die Ostsee. Dort tankt Johann Wardaru „Kraft fürs ganze Jahr“, wie er sagt. Mal länger nichts zu tun, kann sich der 62-Jährige kaum vorstellen. Sein Vater ging mit 57 Jahren in den Ruhestand und starb kurz darauf, erzählt Wardaru. Er selbst wolle solange wie möglich arbeiten: „Bis über 70, wenn es geht.“

Von Josefine Sack

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