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Stefan Krähe ist Kopf der Band „Six“ und organisiert auch das Schlossparkfest. Der Musiker holt „Rednex“ und „Queenmania“ in seine Heimatstadt. Außerdem steht das Abschiedskonzert seiner eigenen Band an. Für langjährige Fans gibt es aber noch Hoffnung.

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Der Musiker und Veranstalter Stefan Krähe möchte seine Heimatstadt attraktiver machen.

Quelle: Isabelle Richter

Jüterbog. „Es gibt keine schönere Location“, sagt Stefan Krähe. Der Six-Frontmann blickt mit Vorfreude auf das Schlossparkfest in Jüterbog. Denn vom 25. bis 27. August verwandelt sich das Gelände erneut in eine Wohlfühloase für Musikfans.

90er Größen und ein italienischer Freddie Mercury

Auch in diesem Jahr hat der Veranstalter wieder für ein buntes Programm gesorgt. Der Sänger hat sich vorgenommen, seine Heimatstadt kulturell attraktiver zu machen. „Ich bin seit 50 Jahren Jüterboger. Man muss die Leute herziehen und ihnen zeigen: Hier ist was los“, sagt Krähe.

Dafür will er mit großen Namen sorgen. Neben den Größen der 90er Jahre „Culture Beat“ (Mr. Vain) und „Rednex“ (Cotton Eye Joe) konnte der „Six“-Sänger für dieses Jahr die italienische Cover-Band „Queenmania“ gewinnen.

Ein hochwertiges Programm zum Nulltarif

Nullachtfünfzehn kommt für Stefan Krähe nicht in Frage. Vor der Auswahl der Künstler überzeugt er sich deshalb gern selbst von ihrem Talent. „Du stehst davor und denkst es ist Freddie Mercury“, sagt er zufrieden über den Fang aus Italien.

Obwohl das Schlossparkfest sich derzeit nur durch Standgebühren, Sponsoren und Getränkeeinnahmen gerade so selbst finanziert, verlangt der Musiker für das dreitägige Mini-Festival keinen Eintritt.

Stefan Krähe wünscht sich Unterstützung bei der Finanzierung

„Mein Ziel ist es, dass auch eine alleinstehende Mutter mit Kindern drei Tage lang dort hingehen kann“, erklärt der 50-Jährige. Das solle sich aus seiner Sicht auch in Zukunft nicht ändern. Viel besser fände er es, wenn er stattdessen noch mehr Unternehmen oder die Stadt selbst als Finanzierungshilfe dazugewinnen könne.

Denn der Veranstalter möchte das Fest vorerst nicht aufgeben. „Meine Energie ziehe ich aus den Leuten, die es immer gut finden“, berichtet Krähe.

Neuanfang für den Six-Sänger und seine Bandkollegen

Der Musiker ist eben kein Mann der einfach so das Handtuch wirft. Das zeigt auch die 25-jährige Erfolgsgeschichte mit der ursprünglich als Coverband gegründeten Formation „Six“.

Vor Kurzem dann aber die Nachricht über die Auflösung der Band. Stefan Krähe klärt auf: „Es gibt Bands die hören nach 25 Jahren auf. Wir fangen neu an.“

Also doch kein Ende? Für die Coverband „Six“ schon, für die Band an sich nicht.

Neuer Name, neues Album und eigene Songs

Die Musiker werden sich unter dem Namen „Krähe“ mit selbst geschriebenen Songs zurückmelden. Schon zu Zeiten von „Six“ entwickelten die Mitglieder immer mehr eigene Stücke. Das erste Album unter neuem Namen soll bereits Ende des Monats erscheinen. „Es ist einfach schöner, wenn die Leute die eigenen Songs mitsingen“, findet der Sänger.

Abschiedstour läuft noch bis Oktober

Für einen standesgemäßen Abschied touren sie als „Six“ aber noch bis November durch Deutschland. Ihr letztes Konzert in Jüterbog spielen sie am 27. August im Schlosspark.

Von Isabelle Richter

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