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Jüterboger begrüßen Stadtteiltreff am Bahnhof

Bahnhof Jüterbog Jüterboger begrüßen Stadtteiltreff am Bahnhof

Das Votum der Jüterboger ist ziemlich eindeutig: Die Mehrheit wünscht sich, dass endlich wieder Leben am historischen Bahnhofsgebäude einkehrt. Was sich die Einwohner noch rund um die Station wünschen, zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Stadt.

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Im Bahnhof Jüterbog soll wieder Leben einkehren.

Quelle: Josefine Sack

Jüterbog. Die Idee, den Jüterboger Bahnhof neu zu nutzen, scheint auf große Zustimmung zu stoßen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Stadt hervor, die im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ für den Stadtteil Jüterbog II durchgeführt worden ist.

Die Hälfte der Befragten ist für die Nutzung als Stadtteiltreff

Insgesamt 97 Personen beteiligten sich vom 15. März bis zum 8. April an der Befragung. Die Ergebnisse zeichnen ein eindeutiges Stimmungsbild: Mehr als die Hälfte der Befragten sieht die Entwicklung des Bahnhofs zum Stadtteiltreff positiv (46 Prozent finden die Idee „sehr gut“, elf Prozent „gut“).

Attraktivität des Jüterboger Bahnhofs soll gesteigert werden

Als häufigsten Grund für die Nutzung des Bahnhofs als Stadtteiltreff gaben die Umfrageteilnehmer die Wiederbelebung des Bahnhofs an (29 Nennungen). Die zweithäufigste Begründung (24 Nennungen) war der Wunsch nach einer „Attraktivitätssteigerung“. In 14 Fällen nannten die Befragten die günstige Lage des Bahnhofs als „Tor zur Stadt“.

Nicht nur für Jüterbog II ein wichtiger Knotenpunkt

Die Umfrage zeigt auch, dass die Befragten den Bahnhof als wichtigen Knotenpunkt für ganz Jüterbog ansehen. Lediglich in zwei Fällen begründeten Teilnehmer ihre Zustimmung zur Wiederbelebung des Bahnhofs mit der Aussage „bringt Leben nach Jüterbog II“. Ein Teil der Befragten befürchten, dass aufgrund der geplanten Begegnungsstätte eine Konkurrenz zum Jugendclub Jüterbog II entstehen könnte (zehn Nennungen).

Jüterboger wünschen sich gastronomisches Angebot

Als weiteres Argument gegen die Nutzung als Stadtteiltreff führten die befragten Personen die Lage außerhalb von Jüterbog II an. Die Teilnehmer wünschen sich vor allem kleinere gastronomische Angebote (44 Nennungen) und einen Bäcker (33 Nennungen). Bahnhofsbesitzer Konrad Ertl freute sich über die große Resonanz: „Die Ideen schließen sich nicht aus, sie können miteinander verknüpft werden“, sagte er auf MAZ-Anfrage.

Bahnhofsbesitzer plant Ausstellung im Juli

Der gebürtige Bayer, der in Rohrbeck lebt, will die Bürger auch künftig an der Konzeptentwicklung beteiligen. Den Bahnhof sieht er als Schnittstelle zwischen der Kernstadt und Jüterbog II. Zuerst will Ertl die Toiletten in Gang setzen. Im Juli ist dann eine Ausstellung zum 175-Jahre-Jubiläum der Eröffnung der Berlin-Anhalter Eisenbahn geplant. Ginge es nach Ertl, könnte im Bahnhof bald ein Restaurant eröffnen. „Betreiber mit tollen Ideen können sich gern bei mir melden“, sagte er.

Weitere Ideen nimmt Konrad Ertl gern per E-Mail entgegen: ideen@bahnhof-jueterbog.de

Von Josefine Sack

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