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Jüterboger erleben polnische Gastlichkeit

Lebendige Partnerschaft Jüterboger erleben polnische Gastlichkeit

Die Partnerschaft zwischen der Jüterboger Wiesenoberschule und dem Gimnazjum Nr. 2 im polnischen Zary besetht seit 14 Jahren. Elf Jüterboger Schüler machten sich in dieser Woche erneut auf den Weg zu ihren Freunden im Nachbarland. Die Erlebnisse, die sie dort machen durften, hat ihre Sicht auf des Leben der anderen verändert.

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Gruppenbild der polnischen und deutschen Schüler in Zarys Altstadt.

Quelle: Privat

Jüterbog. Eine dreitägige Auszeit vom Unterrichtsalltag gönnten sich zu Wochenbeginn elf Jüterboger Wiesenschüler. Als Vertreter ihrer Schule waren sie zu Besuch in der polnischen Partnerschule in Zary. Ein bis zwei Mal im Jahr besuchen sich die Schüler gegenseitig.

14 Jahre ist es her, dass sich die erste Gruppe auf den Weg machte. Lange vergessen ist die Zeit, dass hinter dem Rücken der polnischen Gäste getuschelt wurde. Denn die Erfahrung, dass Vorurteile mit der Wirklichkeit wenig bis nichts zu tun haben, ist das Ergebnis der regelmäßigen Besuche. Dass die gleichaltrigen polnischen Jungen und Mädchen genauso gut als Freund oder Freundin taugen, wie die Kumpels daheim, haben auch in dieser Woche die jungen Gäste aus Jüterbog staunend festgestellt.

Volles Besuchsprogramm in Polen

Trotz des üppig gefüllten Besuchsprogramms mit Ausflügen in die Zaryer Innenstadt und das Umland, Firmenbesichtigungen und Exkursionen in Wissenschafts- und Naturzentren, blieb den 13- bis 15-Jährigen genügend Zeit, sich kennen- und sogar mögen zu lernen. Zudem hatten die Gäste in den Elternhäusern ihrer polnischen Mitschüler Quartier bezogen, sodass sie polnisches Familienleben und Gastfreundschaft hautnah miterleben konnten.

Die Wiesenschüler und ihre Betreuer sprachen nach der Reise davon, dass ihre Erwartungen erfüllt oder übertroffen wurden. „Die Freundlichkeit der Leute fand ich überwältigend und hätte sie gerne hierher mitgenommen“, sagt Oliver Reiswig, der Dank seiner muttersprachlichen Russischkenntnisse auch sprachlich gut zurecht kam. „Abends gluckt man dort nicht wie hier vor dem Computer, sondern unternimmt draußen etwas gemeinsam. Gemobbt wird niemand, egal woher jemand kommt oder wie er aussieht.“

Jugendliche schlossen Freundschaften

Freundschaften zu schließen, fiel auch Anna-Lena Wesnick und Janic Anis nicht schwer. „Ob jemand Deutscher oder Pole war, spielte in der großen Gruppe überhaupt keine Rolle“, freut sich Anna-Lena. Das abendliche Bummeln mit ihrer polnischen Freundin Julia durch die Altstadt gefiel Janic Anis am besten.

„Keins der Vorurteile gegen Polen stimmt“, ist sich Oliver Reiswig sicher und erntet für diese Feststellung zustimmendes Kopfnicken der Mitschüler. Zu Pfingsten macht er sich erneut auf die Reise nach Zary und wird auf dem Schulfest des Gymnasiums zu den Ehrengästen gehören.

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen ist auch bei den anderen Zary-Rückkehrern groß. Im November können auch sie sich als würdige Gastgeber erweisen.

Von Uwe Klemens

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