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Jugend jagt „Mr. X“ durch die Stadt

Luckenwalde Jugend jagt „Mr. X“ durch die Stadt

Auf zur „Jagd nach Mr. X“ hieß es am Donnerstagnachmittag in Luckenwalde. 25 Jugendliche beteiligten sich an der kriminalistischen Schnitzeljagd vom Jugendklub „Go 7“. Per Smartphone und GPS-Daten sollten die Jäger die flüchtigen „Mr. X“ im ganzen Stadtgebiet finden.

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Die Jäger erhalten von Sascha Wittig (M.) Infos aufs Handy.

Quelle: Lisa Blech

Luckenwalde. Am Donnerstagabend zogen zahlreiche Jugendliche und Erwachsene in Teams durch Luckenwalde. Das soziale Netzwerk für Jugend(sozial)arbeit „Luka“ veranstaltete pünktlich zum Beginn der Sommerferien zum dritten Mal eine Art Schnitzeljagd mit Smartphones durch die Kreisstadt: „Die Jagd nach Mr. X“. Die Idee beruht auf dem Brettspiel „Scotland Yard“, das seit über drei Jahrzehnten zahlreiche Spielefans begeistert – inzwischen auch als Hörspiel und digital.

Jedes Jahr mehr Teilnehmer

„Das Spiel findet immer am ersten Sommerferientag statt“, erzählte Sascha Wittig, Leiter Jugendzentrum Go 7, „auf die Idee ist im Netzwerk der ehemalige Jugendpfarrer Ronald Seidel gekommen. Er ist weggezogen, aber das Netzwerk führt das Spiel weiter. Der Zulauf zum Spiel wird größer.“

Das Stadtspiel starte um 17.30 Uhr beim Go 7 in der Goethestraße in Luckenwalde. Es gab mehrere „Mr. X“, die von den Jägerteams zu fangen waren. Dazu wurden die GPS-Koordinaten der „Mr. X“ an die Smartphones der Teams geschickt. Wurden die Mr. X gefunden und gefangen, mussten diese ihre Niederlage bestätigen.

Die „Mr X“ waren im Luckenwalder Stadtgebiet zu jagen

Die „Mr. X“ waren im Luckenwalder Stadtgebiet zu jagen.

Quelle: Lisa Blech

„Das Besondere daran ist, dass alles über internetfähige Handys läuft“, sagt Wittig, „die Fänger haben den Stadtplan von Luckenwalde in ihrem Handy und sehen, wo sich die „Mr. X“-Spieler befinden.“ Die Gejagten bewegen sich und gegen in regelmäßigen Abständen ihre Positionen an. Die Jäger müssen die Fluchtwege erahnen, um die „Mr. X“ zu fangen. „Tom Lausmann, ein ehemaliger Jugendlicher unseres Jugendzentrums, hat das System entwickelt“, berichtet Wittig, „er ist jetzt Student und entwickelt Computerprogramme.“

SMS war ungeeignet – Umstieg aufs Satellitensystem

Früher lief das Spiel über SMS. „Da gab es aber immer Probleme mit der zeitgemäßen Abgabe, weil die ,Mr. X’ auf der Flucht keine Ruhe fanden, um ihre SMS abzusenden“, sagte Wittig.

Insgesamt gab es 25 Teilnehmer. Bis 19 Uhr hatten die Teams Zeit gehabt. Die Teams „Pegasus“ und „FSV C-Junioren“ fanden jeweils sechs „Mr. X“. Jedoch war „Pegasus“ schneller und holte daher den Sieg. Hinter den „FSV C-Junioren“ kamen auf dem 3. Platz das Team „Rose“, „Borussia Dortmund“ erreichten auf Rang 4 und die „Tigers“ landeten auf Platz Fünf.

Von Lisa Blech

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