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Jugendberufsagentur Teltow-Fläming eröffnet

Der Weg zum Job Jugendberufsagentur Teltow-Fläming eröffnet

An der Schwelle zwischen Schulabschluss und Start in die Arbeitswelt erhalten junge Leute in Teltow-Fläming künftige Angebote aus verschiedenen Bereichen unter einem Dach. Die Jugendberufsagentur wurde am Dienstag eröffnet.

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Jobcenter-Chefin Annett Scharf, Kornelia Wehlan, Ramona Schröder und die ehemalige Jobcenter-Chefin Anja Spiegel (v. l.).

Quelle: Foto: Elinor Wenke

Luckenwalde. Eine ganze Etage der Arbeitsagentur Teltow-Fläming an der Luckenwalder Bahnhofstraße 18/19 wird künftig jungen Leuten gewidmet. Nach anderthalbjähriger Vorbereitung wurde dort am Dienstag die Jugendberufsagentur Teltow-Fläming – die erste ihrer Art in einem brandenburgischen Landkreis – eröffnet. Die Agentur für Arbeit, die Kreisverwaltung und das Jobcenter bieten als Partner künftig ihre Dienstleistungen unter einem Dach an. Der zweite Standort der Jugendberufsagentur befindet sich in Zossen in der Bahnhofstraße 16.

Die Jugendberufsagentur gilt als zentraler Anlaufpunkt für alle jungen Leute, die am Übergang von der Schule in die Berufswelt stehen. Die Kooperationspartner informieren über Berufe und Zugangsvoraussetzungen, vermitteln Kontakte zu Arbeitgebern und geben Unterstützung – von der geförderten Ausbildung bis zur Nachhilfe, vom Erwerb des Schulabschlusses bis zum Kita-Platz.

„Mehr als 2000 junge Menschen unter 27 Jahren werden in Teltow-Fläming zurzeit im Jobcenter und in der Agentur für Arbeit betreut“, sagte Landrätin Kornelia Wehlan (Linke). „Hinzu kommen junge Migranten und Flüchtlinge.“ Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit sei eines der wichtigsten Anliegen. „Die Jugendberufsagentur kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten; sie garantiert kurze Wege, gut vernetzte Angebote und Beratungsmöglichkeiten“, sagte Wehlan. Laut Landrätin gibt es bundesweit 330 anerkannte Ausbildungsberufe von A wie Automobilkaufmann bis Z wie zahnärztliche Fachangestellte sowie 14 500 Studiengänge. „Da ergeben sich für die jungen Leute viele Fragen. Ich bin froh, dass der Landkreis alle Kompetenzen jetzt bündeln wird“, so Wehlan.

„Uns ist wichtig, dass uns kein Schulabgänger auf dem Weg in die Arbeitswelt verloren geht“, sagte Ramona Schröder, Chefin der Agentur für Arbeit Potsdam. Projektkoordinatorin Doreen Ließ betonte, dass es in der Jugendberufsagentur nicht nur um Problem-Jugendliche gehe. „Wir fangen schon in den Schulen mit der Berufsberatung an“, sagte sie. Aber natürlich sollen auch junge Leute mit Schulden, Suchtproblemen oder problematischen Elternhäusern aufgefangen werden.

Insgesamt kümmern sich in der Jugendberufsagentur künftig 15 Mitarbeiter in Luckenwalde und zwölf in Zossen um ihre jungen Klienten. Laut Jugendamtsleiter Swen Ennullat hat der Landkreis eigens je einen neuen Mitarbeiter für die Standorte in Luckenwalde und Zossen eingestellt. „Hier werden verschiedene Bereiche unter einem Dach vernetzt und den Jugendlichen Angebote aus einer Hand unterbreitet“, freute sich Ennullat.

Von Elinor Wenke

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