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Teltow-Fläming Jugendclub „Explosiv“ macht 48-Stunden-Aktion mit
Lokales Teltow-Fläming Jugendclub „Explosiv“ macht 48-Stunden-Aktion mit
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00:17 27.04.2017
Die Kinder und Jugendlichen vom DRK-Jugendclub „Explosiv“ nahmen am Wochenende an der 48-Stunden-Aktion teil. Quelle: Gudrun Ott
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Mellensee

Der DRK-Jugendclub „Explosiv“ aus Mellensee hat am Sonnabend an der 48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend teilgenommen. Dabei packen landesweit Jugendliche mit an, ein selbst gewähltes Projekt umzusetzen. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen von Jugendclub „Explosiv“ trafen sich, um Bänke im Hof zu streichen, Kartoffeln zu setzen, Rabatten und Blumenkübel zu bepflanzen und eine Küche aufzubauen. „Die hat uns eine Dabendorfer Familie geschenkt. Sie haben fürs eigene Haus eine neue gekauft“, sagte Clubleiterin Marita Herrendörfer.

Regelmäßig bei Aktion dabei

„Für uns ist es das neunte Mal, dass wir bei der 48-Stunden-Aktion mitmachen, und ich war jedes Mal dabei“, freute sich David Gutzeit. Der 22-Jährige, der sich selber scherzhaft als „Jugendclub-Opa“ bezeichnete, hält wie alle hier, große Stücke auf den Club. „Wenn wir den nicht hätten, wäre in Mellensee Totentanz“, fügte der zwei Jahre ältere Keven Lüdtke hinzu. Beide gehören zum achtköpfigen Club-Rat.

Leiterin Marita Herrendörfer wird von allen geschätzt. „Marita ist Spitze“, sagte die 13-jährige Anna-Maria. „Marita ist immer für uns da, man kann sie alles, wirklich alles fragen. Sie kümmert sich richtig um uns“, sagte der 14 Jahre alte David aus Zossen. Kilijan aus Klausdorf ist nicht so oft im Club, aber der handwerklich sehr geschickte 13-Jährige war gekommen, „damit hier alles schön wird.“

Als Dankeschön ein T-Shirt

Mathias Wandel, Landwirt und ehrenamtlicher Unterstützer des Vereins der Berlin-Brandenburgischen Landjugend, brachte für die Mitmacher als kleines Dankeschön T-Shirts in allen gängigen Größen vorbei und auch den obligatorischen Pokal. Erstmals gab es für jedes sich beteiligende Clubmitglied eine persönliche Urkunde. „Mehr als 50 Jugendgruppen von der Prignitz bis Teltow-Fläming nehmen diesmal teil“, so Wandel.

Es ist eine freiwillige Aktion, die seit 20 Jahren stattfindet. Ziel ist es, gemeinsam kleine oder auch große Probleme anzupacken. „Wir haben am Dienstag schon begonnen die alte Küche abzureißen und zu malern“, erzählte Clubleiterin Herrendörfer und wies auf die originelle Wandgestaltung. „Die Idee mit der Tassenschablone kam von Nicki. Virginia und ich haben die Farben aufgetupft.“

Küchenschränke befestigt

Nun sollen noch Kaffeebohnen aufgeklebt werden, dann ist die Wanddekoration komplett. Die Küchenschränke wurden am Sonnabend befestigt, am Sonntag konnte das Geschirr eingeräumt werden. Kopfzerbrechen bereitet die neue Spüle, die jetzt auf der linken Seite steht. Die alten Armaturen passen nicht. „Aber Probleme sind da, um gelöst zu werden“, ein helfender Vater schob die Sorge beiseite, während Anna-Maria gemeinsam mit Freundin Josy schon den Tisch fürs Mittagessen deckte. Das wurde diesmal geliefert vom Restaurant „Waldkater“. „Es gibt Schnitzel mit Pommes“, freuten sich David, Lion und Patrick. Die Arbeit hatte die Jungs hungrig gemacht.

Dann aber kam ein Problem zur Sprache, das nicht handwerklich zu beheben ist. In letzter Zeit kämen häufig Ortsfremde vorbei und hielten mit ihren Autos vor der Tür. Denn ein Schild vor dem Haus weist darauf hin, dass das Objekt zu verkaufen ist. Die Jugendlichen fragten: „Was wird dann aus uns?“

Von Gudrun Ott

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