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Jugendclub Mellensee renoviert

48-Stunden-Aktion Jugendclub Mellensee renoviert

Im Jugendclub Mellensee wurde am Wochenende gearbeitet: Bei der 48-Stunden-Aktion renovierten die Jugendlichen den Club. Er ist gut besucht, die Stammgäste sehen sich als eine Art Familie. Und das war am Wochenende gut zu sehen.

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Die Jugendlichen aus dem Klub in Mellensee mit Clubleiterin Marita Herrendörfer (vorn, 3.v.l.)

Quelle: Gudrun Ott

Mellensee. „Wir sind vermutlich der durchgeknallteste aller Jugendclubs der Region“, sagt Nicola Eis und es klingt stolz und ein wenig schwärmerisch. „Wir sind viele unterschiedliche Persönlichkeiten, die trotzdem miteinander auskommen und sogar beim gemeinsamen Arbeiten noch Spaß haben.“ Die 17-Jährige gehört zum Jugendclub „Explosiv“ in Mellensee. Träger des Jugendclubs ist das DRK.

In Mellensee trafen sich am Wochenende die Jugendlichen zur 48-Stunden-Aktion, um im Club zu renovieren. Der 24 Jahre alte Keven Jüdtke, er gehört dem Club seit 16 Jahren an, betont die Freude an diesem Arbeitseinsatz. „Wir wollen, dass auch nachfolgende Generationen es in unserem Jugendclub schön haben und wir haben bisher noch alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben.“

Wände gemalert, Füße von Billardtisch abgeschliffen

Im Club wurden bei der Aktion unter anderem die Wände gemalert, die Füße des Billardtisches geschliffen und lackiert. Im geräumigen Hof strichen Maggie Kurzhals und Shawny Dintinger Bänke, während Virginia Schleiff und andere Blumenkübel bepflanzten. Sogar Tomatenpflanzen wollen sie setzen, wenn die kühlen Nächte vorüber sind. Virginias Vater ist von Beruf Fliesenleger und kam, um beim Restaurieren des alten Grillkamins zu helfen. Der Kamin müsse neu aufgemauert werden, vermutet David Gutzeit. Der 22-Jährige ist angehender Kfz-Mechatroniker. Er gehört dem siebenköpfigen Clubbeirat an. Der Clubbeirat hilft Hoffeste und Projekte wie Ferienausflüge zu organisieren. Und er unterstützt die Clubleiterin Marita Herrendörfer. Die blonde Frau mit mütterlicher Ausstrahlung ist bei den Jugendlichen beliebt. Keven findet: „An Marita ist alles besonders. Wenn sie in den Club kommt, dann strahlt die Sonne.“

Dankeschön an die Clubleiterin

Weil so viel Gutes von der Clubleiterin ausgeht, gibt es immer mal ein Dankeschön. Am Sonnabend überreichten ihr die jungen Leute eine große Blume. Früher war Marita Herrendörfer Kindergärtnerin, hat später im Hort gearbeitet und ist seit neun Jahren in der Jugendarbeit beschäftigt. „Die Arbeit mit den unterschiedlichen Altersgruppen ist toll“, sagt sie und weist auf das harmonische Miteinander hin. „Das finde ich faszinierend. Diesen Umgang zu erfahren, das ist fürs weitere Leben wichtig.“ An den Wochentagen sind circa 30 bis 40 Jugendliche im Club. Die Jüngsten sind elf Jahre, der Älteste ist 24 Jahre alt.

Während der Arbeiten weht aus dem Küchentrakt ein süßer Duft. Victoria Dedow hat Geburtstagskuchen gebacken. Sie ist am Sonnabend 17 Jahre alt geworden und lädt ihre große Familie, wie sie die Clubmitglieder nennt, zum Kaffeetrinken ein. „Gemeinsam arbeiten, gemeinsam feiern, so muss es sein“, sagt Victoria.

Von Gudrun Ott

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