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Jugendclub hat endlich neuen Leiter

Baruth Jugendclub hat endlich neuen Leiter

Lange hat es gedauert. Nun ist der Baruther Jugendclub endlich wieder geöffnet. Peter Lehmann (57) leitet seit kurzen den neuen Freizeittreff im Hortkomplex-Gebäude. Sein Vorgänger warf im Frühjahr nach nur rund fünf Wochen das Handtuch. Lehmann will länger durchhalten. Aktuell erkundet er die Wünsche der jungen Gäste.

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Peter Lehmann spielt Bass und mit dem Gedanken, eine Clubband zu gründen. Instrumente gibt es im Treff.

Quelle: foto: Frank Pechhold

Baruth. Peter Lehmann gibt im Jugendclub Baruth den Ton an. Er leitet seit kurzem den Freizeittreff. Damit schließt der 57-jährige Sozialarbeiter eine Personallücke, die sich im Frühjahr auftat.

Erst am 13. März wurde die neue Begegnungsstätte, wie berichtet, eröffnet. Der Jugendtreff befindet sich über der Mensa des von der Stadt für rund drei Millionen Euro gebauten Hort-Komplexes. Als Träger bekam die Berliner Stiftung Sozialpädagogisches Institut (SPI) den Zuschlag von der Stadt. SPI stellte Boris Knop als Clubleiter ein. Nach fünf Wochen kündigte Knop. Danach war die Begegnungsstätte Monate lang dicht.

Musik machen mit Smartphones und I-Pads

Mit Peter Lehmann zieht endlich wieder Leben in den Treff ein. Noch pendelt der verheiratete Vater zweier erwachsener Töchter beruflich zwischen seinem Wohnort Bad Belzig, wo er den Jugendclub „Pogo“ betreut, und Baruth. 20 Stunden Jugendarbeit dort, 20 Stunden hier. Vorerst ist der Club werktags jeweils von 13 bis 18 Uhr geöffnet. „Das wird sich ab Januar ändern. Dann bin ich die volle Zeit in Baruth“, verspricht Lehmann.

Aktuell wolle er heraus finden, was die Gäste im Alter von zehn bis 18 Jahren mögen. „An manchen Tagen sind 16, 17 Mädchen und Jungen im Club. Das ist für den Anfang ganz gut“, so der erfahrene Sozialpädagoge. Vielleicht gelinge es ihm, einen Clubbeirat zu gründen. „Bisher habe ich den Eindruck, das sich keiner der Gäste auf diese Art an den Treff binden will“, sagt er. Auch Wünsche habe noch niemand wirklich geäußert. „Beispielsweise könnte man eine Medienwerkstatt einrichten und die Sporthalle des Schulzentrums und die Mensa für Veranstaltungen nutzen“, so Lehmann. Aber das alles brauche seine Zeit. Deshalb biete er erst einmal Projekte an, etwa in den Herbstferien. Am 25. Oktober ab 13 Uhr geht es darum, wie man mit Smartphones und I-Pads Musik machen kann. „Dazu muss man wirklich keine Ahnung von Noten haben. Das ist wie malen nach Zahlen.“

Fördertöpfe für Jugendfonds anzapfen

Weiter kann sich der Medienpädagoge eine Whats-App-Gruppe vorstellen, in der Projekte vorgestellt, diskutiert und bewertet werden. Damit wären auch Kinder- und Jugendliche aus den umliegenden Baruther Ortsteilen eingebunden. Zudem möchte er Fördertöpfe anzapfen und einen Jugendfonds gründen. „Das ist ein Bürgeretat für junge Leute. Und die Kids können dann darüber abstimmen, was sie mit dem Geld machen möchten“.

Von Frank Pechhold

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