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Teltow-Fläming Jugendliche sollen ihren Platz in Baruth bekommen
Lokales Teltow-Fläming Jugendliche sollen ihren Platz in Baruth bekommen
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21:55 12.05.2016
Die Stadt Baruth will einen Platz mit Freizeitgeräten für Jugendliche schaffen. Quelle: Jutta Abromeit
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Baruth

Die Stadtverwaltung Baruth hat angeregt, einen Platz mit Freizeitgeräten für Jugendliche zu schaffen. „Bedarf ist da. Wir wollen Vielfalt für die Jugend, sammeln jetzt Ideen, um das Vorhaben später zu realisieren“, sagte Bauamtsleiterin Birgit Kühne im Bildungsausschuss. Sie hat junge Leute ab dem zwölften Lebensjahr im Blick.

Als Standorte kommen das Schulzentrum, der Ernst-Thälmann-Platz und der Sportplatz in der Luckenwalder Straße in Frage. Die Verwaltung favorisiert den Sportplatz. „Dort könnten die Außentoiletten genutzt werden“, so Kühne. „Wir müssen bei der Standortwahl an den Lärmschutz der Anwohner denken.“ Sie schlägt vor, Schüler der Freien Oberschule einzubeziehen, um herauszufinden, welche Freizeitgeräte sie sich wünschen. Denkbar wären eine Skaterfläche, eine Riesenschaukel, Fitnessstationen und eine Kletterwand. Weitere Ideen werden gesucht.

Daniel Schacht (SPD) würde „nichts Neues planen, ohne zuvor offene und geplante Projekte zu realisieren wie etwa den Spielplatz in Mückendorf.“ Eine Skaterfläche anzulegen, aber den Lückenschluss zum Fläming Skate nicht hinzubekommen, hält er für einen „Schildbürgerstreich“. Dass etwas für die Jugend getan wird, unterstützt er jedoch. „Der Platz müsste allerdings einsehbar sein. Die Fläche vor dem Schloss wäre auch denkbar.“ Tilo Kannegießer (LOB) denkt über ein Volleyballfeld nach, auf dem auch Beachvolleyball gespielt werden könnte: „So etwas fehlt bisher in Baruth.“

Die Ausschussvorsitzende Marlies Patzer (LOB) regte an, dem bald fertiggestellten Freizeittreff im neuen Hortgebäude am Schulzentrum bei der Standortwahl zu berücksichtigen. Der Schulbereich mit dem öffentlichen Bolzplatz scheint nicht erste Wahl zu sein. Vandalismus habe die Verwaltung zu Einschränkungen gezwungen. „Zwischen 20 Uhr  und sechs Uhr darf sich niemand mehr auf dem Schulhof aufhalten“, sagte Katrin Becker. Seitdem das angewiesen wurde, ist der Fachbereichsleiterin zufolge der Vandalismus zurückgegangen. Die Verwaltung prüfe rechtliche Möglichkeiten, ob eine Videokamera installiert werden kann. Alternativ zum Schulgelände soll ein neuer Standort mit attraktiven Möglichkeiten angeboten werden.

Von Andreas Staindl

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