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Jung und Alt auf der Festwiese

Luckenwalder Kindertagesstätte „Burg“ feiert ihr 30-jähriges Bestehen Jung und Alt auf der Festwiese

Mit 365 Kindern ist die Kindertagesstätte „Burg“ die größte Kita in Luckenwalde. Sie feierte am Freitag ihr 30-jähriges Bestehen mit hunderten Gästen, darunter früher betreute Kinder und ehemalige Mitarbeiter.

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Schnell war das Außengelände der Kita „Burg“ von zahlreichen Gästen bevölkert.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. So viele Besucher wie am Freitag gibt es in der Luckenwalder Kita „Burg“ nicht alle Tage. Die Einrichtung feierte ihren 30. Geburtstag. „Eigentlich ist der Gründungstag der 30. Dezember 1985, aber wir wollen lieber im Sommer feiern“, sagte Kita-Leiterin Simone Haase. „Gleichzeitig begehen wir das 70-jährige Bestehen der Volkssolidarität, seit 15 Jahren ist sie unser Träger“, so Simone Haase weiter.

Mit 365 Mädchen und Jungen zwischen einem und zwölf Jahren, darunter 170 Hortkindern, ist die Kita „Burg“ die größte in Luckenwalde. Die Kinder werden von 34 pädagogischen und fünf technischen Mitarbeitern betreut. In den Jahren 2010 bis 2012 wurde das Gebäude aufwendig saniert und erweitert. Vorher lag die Kapazität bei 282 Plätzen, jetzt können 320 Kinder aufgenommen werden. „45 Plätze haben wir noch in unserer Außenstelle in der Poststraße“, erklärte Simone Haase.

Am Freitag wurde ausgiebig gefeiert und das Außengelände schnell zur viel besuchten Festwiese. Auch ehemalige Kinder und Mitarbeiter waren eingeladen. Zu ihnen gehörte Bärbel Herbert. Die 64-Jährige war von 1991 bis 1993 Leiterin des Krippenbereiches und von 1993 bis 1998 Chefin der gesamten Einrichtung. „Dann habe ich nach 29 Dienstjahren von der Stadt die Kündigung bekommen“, berichtete sie. Sie war danach aber zwölf Jahre als Sozialpädagogin tätig und kann deshalb ihren ehemaligen Arbeitsplatz heute ohne Wehmut besuchen. „Ich freue mich, dass alles so schön geworden ist und tolle Erzieherinnen hier arbeiten“, sagte sie.

Modenschau der Kita-Kinder

Modenschau der Kita-Kinder.

Quelle: Elinor Wenke

Die Kinder hatten ein buntes Programm vorbereitet. Nach dem Auftritt des Chores machten die Jüngsten mit einem Tücher-Tanz auf sich aufmerksam. Mit außergewöhnlichen, selbst gebastelten Kostümen präsentierten die Älteren eine Modenschau. Es gab Reit-Angebote und eine Rummel-Eisenbahn, Musik und eine Mini-Playback-Show, Spielmöglichkeiten und „freien Eintritt“ ins Polizeiauto. „Im Atrium kann eine Ausstellung besucht werden und im Personalraum dürfen Sie sich ruhig unsere Fotos anschauen“, ermunterte Simone Haase die Gäste.

Danielle Kratzmann hielt Ausschau nach ihrem Sohn Maximilian. Der Sechsjährige besucht den Hort und hatte sich unter die Gäste gemischt. „Nach anfänglicher Skepsis sind wir mit der Kita sehr zufrieden. Die Erzieher geben sich Mühe und die Kinder haben viel Platz“, lobte Danielle Kratzmann.

Von Elinor Wenke

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