Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Junge Kicker warten auf ihren Sportplatz

Malterhausen Junge Kicker warten auf ihren Sportplatz

Aus acht Mannschaften besteht die 1. Kreisklasse der D-Jumioren im Fußballkreis Dahme/Fläming. Eine davon kommt aus Malterhausen und hofft trotz erschwerter Bedingungen, in der bevorstehenden Spielzeit oben mitmischen zu können. Denn auf den Heimvorteil muss das Team noch einige Monate verzichten.

Voriger Artikel
Ferienpass-Nachfolge scheint gesichert
Nächster Artikel
Bauarbeiten auf der B101 – lange Staus drohen

Saison-Vorbereitungsspiel der Junioren.

Quelle: Victoria Barnack

Malterhausen. Zwei Mal pro Woche trainiert der Nachwuchs vom Malterhausener Sportverein. Die 17 Jungs von Trainer Lars Koch sind gerade einmal elf und zwölf Jahre alt, aber haben schon mehrere Jahre Erfahrung auf dem Heiligen Rasen. „Wir trainieren seit sechs Jahren zusammen“, berichtet Koch. In zwei Wochen startet für das Team die vierte Saison im Spielbetrieb.

In der 1. Kreisklasse zu Hause

In der 1. Kreisklasse treten sie gegen acht andere Teams an. „Wir fühlen uns in dieser Klasse vom Potenzial her sehr wohl“, berichtet der Trainer von den Erfahrungen der letzten Jahre. Technisch sei die Mannschaft gut aufgestellt. „Manche Spiele können wir gewinnen, aber natürlich sind auch Niederlagen dabei“, erklärt Koch weiter. Das Ziel sei, vorne mitzuspielen und unter den ersten vier der insgesamt neun Mannschaften zu landen.

Dafür treffen sich die jungen Kicker nicht nur zum regelmäßigen Training, sondern testen sich auch in Freundschaftsspielen gegen andere, gleichaltrige Teams. In dieser Woche ging es beispielsweise nach Niemegk und Treuenbrietzen.

Eltern unterstützen den Verein

Wie bei einigen Profis läuft die Vorbereitung auch bei den jungen Malterhausenern noch durchwachsen. „Viele unserer Spieler sind noch im Urlaub“, erklärt der langjährige Trainer. Außerhalb der Ferienzeit kann sich Lars Koch jedoch ausnahmslos auf die Unterstützung der Eltern verlassen. „Die ist auch dringend notwendig, weil die meisten Spiele eine Stunde entfernt stattfinden“, sagt er. In Fahrgemeinschaften reist der Malterhausener SV meistens an. „Oft sind auch Großeltern dabei, die die Jungs anfeuern“, erzählt er.

Malterhausener Sportverein

Der Malterhausener SV wurde am 23. August 1953 gegründet. Mit dem ersten Turnier wurde damals auch der neu erbaute Sportplatz eröffnet.

Die Männermannschaft im Fußball nahm 1954 zum ersten Mal am Punktspielbetrieb teil und hält diesen seither kontinuierlich aufrecht.

Heute gibt es neben den Junioren beim MSV zwei weitere Fußballmannschaften. Die Männer spielen in der 2. Kreisklasse. Die Alten Herren spielen in der Freizeitliga.

Bis zum 11. September hat das Team noch Zeit, um sich auf die ersten Punktspiele vorzubereiten und ihre Fans dann mit guten Leistungen zu begeistern. Mit der neuen Saison beginnt für die Junioren gleichzeitig auch die letzte Spielzeit auf dem Kleinfeld, das nur halb so groß ist wie der Platz bei den Erwachsenen. Bis zur Premiere auf dem großen Feld in einem Jahr hoffen die Fußballer des Malterhausener SV, außerdem endlich wieder zu Hause spielen zu können. Denn momentan gleicht der heimische Platz eher einer Sandwüste als einer Sportstätte. „Wir sind sehr froh darüber, dass unser Rasenplatz erneuert wird“, sagt Lars Koch.

In den vorigen Wochen wurde die Grasnarbe komplett abgenommen. Im September soll der neue Rasen gesät werden. Mit seinem traditionellen Sommerturnier möchte der Malterhausener Sportverein den neuen Sportplatz dann im Jahr 2017 sportlich einweihen. Bis dahin weichen die drei Fußballmannschaften des Vereins nach Niedergörsdorf aus.

Von Victoria Barnack

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

Clinton oder Trump: Wer wäre Ihrer Meinung nach der bessere US-Präsident?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg