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Junge Musiker in Blankenfelde gefeiert

Erfolgreiche Musikschüler Junge Musiker in Blankenfelde gefeiert

Die Dahlewitzer Musikschule „Villa Zweiklang“ bildet seit fünf Jahren Nachwuchsschlagzeuger und -pianisten aus. Kürzlich gaben die jungen Künstler ein Konzert in der Blankenfelder „Alten Aula“ – und zeigte, warum eine Musikschüler aus ihren Reihen schon bei Wettbewerben erfolgreich waren.

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Das Percussion-Quintett begeisterte das Publikum.

Quelle: Andrea von Fournier

Blankenfelde-Mahlow. Seit 2011 gibt es die „Villa Zweiklang“ in Dahlewitz. Die Musikschule der Pianistin Konstanze John und des Schlagzeugers Peter Lucht hat sich einen Namen mit ihrer kreativen Instrumentalausbildung gemacht. Dafür sprechen nicht zuletzt erfolgreiche Teilnehmer beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“.

Dazu zählen Thea Sollwedel (Klavier) und Ferdinand Zylla (Schlagzeug). Auch weitere junge Leute haben eine musikalische Laufbahn eingeschlagen oder ein Musikstudium aufgenommen. Etwa 40 Schüler aller Altersgruppen unterweist zurzeit jeder der beiden Lehrer auf seinem Instrument.

Lampenfieber vorm großen Auftritt

Kürzlich konnte man bei der Präsentation junger Schlagzeuger und Pianisten in der „Alten Aula“ in Blankenfelde einen Eindruck von Niveau und Arbeit der Schule erhalten. Der Saal war randvoll mit Neugierigen, die die acht- bis 20-jährigen Musikschüler bei ihrem Auftritt erleben wollten.

Für manchen Schützling von Konstanze John und Peter Lucht war es der erste öffentliche Auftritt – Lampenfieber blieb da nicht aus. Die Möglichkeiten, eine größere Gruppe von Jugendlichen gemeinsam musizieren zu lassen, sind in der Region nicht breit gestreut. Darum freute sich Konstanze John, zum zweiten Mal mit ihren Schützlingen in der „Aula“ zu Gast zu sein. Siegrid Sohr, Vorsitzende des Kulturvereins, Träger der Einrichtung, war ihrerseits stolz über das Konzertangebot.

Individuelle Arbeit mit den Musikschülern

Erwartungsgemäß waren Niveau und Spielerfahrung der Schüler ganz unterschiedlich. Konstanze John brachte in ihrer Moderation Anmerkungen zu Schülern und zur Auswahl der Stücke. Die Musiklehrer zeigten, wie individuell sie mit jedem Schüler arbeiten und Stärken erkennen.

So erzählte Peter Luchts Schüler Luiz freudestrahlend, dass er einen Kurs für lateinamerikanischen Tanz belege. „Dann üben wir jetzt mal einen ,Cha-Cha-Cha’“, schlug Lucht spontan vor. Das Ergebnis wurde von den Zuhörern mit großem Applaus belohnt. Der Junge hat viel Rhythmus im Blut, arbeitete kräftig und freudig am Schlagzeug. Einige Akteure spielten „Playing along“, was Konstanze John dem Publikum erklärte als „fertiges Musikstück, in dem die Stimme des Schülers ausgespart wurde, so dass dieser zum Üben mitspielen kann“.

Mehrere Schüler wurden von Peter Lucht an den Congas begleitet, mehrfach gab es Duos an Klavier und Schlagzeug sowie ein reizvolles Percussion-Quintett von Samuel, Gainluca, Friedrich und Gregor. Applaus gab es reichlich.

Von Andrea von Fournier

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