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Teltow-Fläming Juristisches Nachspiel im Hundeattacken-Streit
Lokales Teltow-Fläming Juristisches Nachspiel im Hundeattacken-Streit
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00:27 29.05.2016
Ein Zwergpudel Quelle: privat
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Stülpe

Der mutmaßliche Angriff eines Pitbulls auf einen Zwergpudel und seine Halterin in der vorigen Woche hat nun noch ein juristisches Nachspiel. Denn die Halter-Familie des beschuldigten Vierbeiners wehrt sich gegen die aus ihrer Sicht falschen Vorwürfe. Das teilte sie der MAZ in einer schriftlichen Erklärung mit.

Nicht ihr Hund habe den Zwergpudel am Dienstag vergangener Woche gebissen und die Halterin umgeworfen, so die Besitzer des vermeintlichen Pitbulls, sondern der Zwergpudel habe angegriffen. Bei ihrem eigenen Hunde handele es sich zudem nicht um einen reinrassigen Pitbull, sondern um eine Pitbull-Boxer-Mischling. Dies deckt sich mit der Auskunft des Ordnungsamtes der Gemeinde Nuthe-Urstromtal, dass kein sogenannter Kampfhund in Stülpe gemeldet ist.

Pitbull-Mischling war an kurzer Leine

Auch stimme die Behauptung der Pudelhalterin nicht, dass der Mischlingshund sei nicht angeleint gewesen. Vielmehr habe der Sohn der Familie, der mit dem Hund Gassi ging, diesen an der kurzen Leine geführt. Dagegen sei der Zwergpudel an einer „mindestens 20 Meter langen Leine“ geführt worden und sei seinem Frauchen weit vorangelaufen und direkt auf den großen Hund zu.

Daraufhin habe dieser sich aus der Kopfschlinge gezogen, um sich zu verteidigen. Der Zwergpudel sei zurückgelaufen, habe mit der Leine die Beine seiner Halterin mehrmals umrundet und sie somit praktisch gefesselt, woraufhin sie das Gleichgewicht verlor und hinfiel.

Gestürzte Frau soll Pfefferspray eingesetzt haben

„Unser Hund hat daraufhin den Pudel mit der rechten Vorderpfote fixiert“, erklärt die Mutter der Hundehalter aus Stülpe und Berlin, damit der Zwergpudel keinen weiteren Schaden anrichte. Daher stamme wahrscheinlich die Verletzung. Gebissen habe der Mischling nicht. Die gestürzte Halterin habe dann mit Pfefferspray gesprüht. Dennoch habe ihr Sohn der Frau wieder auf die Beine geholfen, nachdem er seinen Hund wieder angeleint hatte, und ihr in das Auto einer anderen Stülperin geholfen, die dann mit ihr und dem Zwergpudel zum Tierarzt gefahren sei.

Die Besitzer des Pitbull-Boxer-Mischlings betonen, dass ihr Hund von Anfang an erzogen worden sei. Das sprechen sie dem Zwergpudel indes ab. Dieser sei angeblich dafür bekannt, aggressiv und unerzogen zu sein und oft andere Hunde und Kinder anzugehen.

Nunmehr haben die Mischlingshalter Anzeige gegen die Pudelbesitzerin erstattet wegen Falschaussagen sowie Verleumdung und Rufschädigung.

Von Hartmut F. Reck

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