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Teltow-Fläming Kämpfer im Kabel-Wettbewerb
Lokales Teltow-Fläming Kämpfer im Kabel-Wettbewerb
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00:18 14.03.2016
Gerhard Schulze führt sein Unternehmen in Dahme. Quelle: Andreas Staindl
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Dahme

Gerhard Schulze ist ein Macher, einer, der nicht aufgibt, immer wieder nach Lösungen sucht. Seinen Fachbetrieb Antennen-Schulze OHG führt er seit 1990 mit Erfolg. Jetzt feiert der 68 Jahre alte Elektroinstallateur aus Dahme sein Meisterjubiläum.

Vor 35 Jahren erwarb er den Meisterbrief. Damals war er Lehrmeister in der Produktionsgenossenschaft des Handwerks (PGH) Elektro in Dahme. „Wir hatten durchschnittlich 25 Lehrlinge. Um sie auszubilden, brauchte ich die notwendige Qualifikation.“ Gerhard Schulze leitete den entsprechenden Meisterbereich bis zur Wende.

1990 machte er sich selbstständig. Über die firmeneigenen Kabelnetze werden Haushalte in verschiedenen Orten der Region mit analogen und digitalen Fernsehsendern sowie schnellem Internet versorgt. „Wir waren bundesweit die Ersten, die privates Kabelfernsehen realisiert haben“, sagt Gerhard Schulze. Die damals verlegten Netze gibt es noch. 25 Mitarbeiter waren anfangs beschäftigt. Zwischenzeitlich sank die Zahl, inzwischen sind es 30 Beschäftigte.

Das Unternehmen stand vor vier Jahren vor dem Aus, wie Gerhard Schulze erzählt: „Kabel Deutschland hatte uns kalt übernommen, dort Kabelfernsehen angeboten, wo wir präsent waren. Unser wichtigstes Standbein war weggebrochen. Wir mussten uns also neu orientieren.“ Der 68-Jährige hat den Tiefbau aktiviert. Seine Firma realisiert jetzt Erdarbeiten für große Netzbetreiber. „Wir haben uns einen guten Namen gemacht mit Qualität und Zuverlässigkeit.“ Die Antennen Schulze OHG baut vor allem in Berlin. „Einen Bagger hat jeder“, sagt Gerhard Schulze, „wir haben aber auch noch Spezialtechnik, verlegen Leitungen ohne den gesamten Bereich aufzureißen. Erdarbeiten in Berlin sind schon sehr anspruchsvoll.“

Er ist sozial engagiert, fördert Sportvereine, unterstützt gemeinnützige Projekte, engagiert sich finanziell etwa für die Feuerwehr und für Dorffeste. Über seine Nachfolge macht er sich keine Sorge: „Mein Sohn übernimmt schon heute Verantwortung. Ich habe ein gutes Gefühl.“

Von Andreas Staindl

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