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Teltow-Fläming Kampf der Gartenbauer
Lokales Teltow-Fläming Kampf der Gartenbauer
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18:59 19.06.2016
Gartenbauazubis kämpfen um den Sieg Quelle: Krischan Orth
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Großbeeren

Auf einem abgesteckten Feld von neun Quadratmetern Größe schuften und schwitzen zwei junge Männer vor sich hin. Sie graben und hämmern, sie pflanzen und pflastern. Der Druck ist hoch, die Zeit ist knapp. Sie müssen schnell sein, aber auch präzise, und sie müssen vor allem sauber arbeiten, denn innerhalb von ein paar Stunden soll ein kleines Stück Gartenlandschaft fertig sein.

Auf dem Gelände der Lehranstalt für Gartenbau und Floristik in Großbeeren (LAFG) kämpften am Sonnabend insgesamt 40 Lehrlinge im Berufswettbewerb der Landschaftsgärtner um den Sieg und die Plätze. Der Wettbewerb wird seit 1999 jährlich vom Berlin-Brandenburgischen Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau veranstaltet, Unternehmen aus ganz Brandenburg und Berlin schicken ihre Lehrlinge dorthin.

Die besten qualifizieren sich für den Bundesausscheid

20 Zweier-Teams traten in diesem Jahr in Großbeeren an. Die besten Gartenbau-Azubis qualifizieren sich für den Bundesausscheid, der im September in Nürnberg stattfindet. Und wer dort erfolgreich ist, darf im kommenden Jahr zu den Weltmeisterschaften der Garten- und Landschaftsbauer fahren, die dann in Abu Dhabi ausgerichtet werden. Aber der Weg von Großbeeren nach Abu Dhabi ist weit, die nationale Konkurrenz ist hart. Im vergangenen Jahr gewann ein Duo aus Baden-Württemberg, die Berliner und Brandenburger belegten bei den Deutschen Meisterschaften nur den neunten von insgesamt elf Plätzen.

„Wir haben diesmal extra die Wettbewerbsbedingungen auf Bundesniveau angehoben, um auch national und international bestehen zu können“, sagt Andreas Berger. Berger ist Mitglied der Fachjury, er hat selbst schon Sieger im Bundeswettbewerb gestellt. Er weiß entsprechend, worauf es ankommt. „Wichtig ist die Teamfähigkeit“, erklärt er. Denn die Aufgaben im Wettbewerb sind so gestellt, dass beide Teamkollegen gleichzeitig an einem Gartenstück arbeiten müssen. Es funktioniert nicht, dass einer nur den Zuträger spielt, dafür reicht die Zeit nicht, sagt der Gärtner.

Hoher Lernfaktor

Besonders kommt es auf die richtige Nutzung der Werkzeuge an. Manche Azubis sind noch im ersten Lehrjahr, sie haben wenig Erfahrung, deshalb sei es für sie schwieriger. Aber: „Der Lernfaktor ist hoch“, sagt Berger.

Neben dem Parcours mussten die Lehrlingen auch bei Wissensfragen rund um ihren künftigen Beruf bestehen. Angeeignet haben sie sich dieses Wissen vor allem auf dem Gelände des LAFG, wo sie überbetrieblich geschult werden.

Bundesweit gibt es rund 16 500 Landschaftsgärtnerbetriebe. Um einen gemeinsamen Standard bei der Ausbildung zu gewährleisten, besuchen die Azubis abseits der Betriebe noch die Berufsschule und überbetriebliche Ausbildungsstätten wie das LAFG.

Nach Großbeeren kommen insgesamt rund 1200 künftige Gärtner aus ganz Berlin und Brandenburg. Sie werden in Wahl-und Pflichtkursen geschult. Dort lernen sie einiges über Treppenbau oder das richtige Anlegen eines Pflanzenschnitts. Auch Beratung und Verkauf werden geschult sowie Schädlingskunde. Wichtig ist auch die Pflanzenkunde.

Seit 1997 wird in Großbeeren am LAFG ausgebildet.

Von Krischan Orth

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