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Kampf gegen Überflutungen in Ludwigsfelde

Neue Priorität am Rathausplatz Kampf gegen Überflutungen in Ludwigsfelde

Der Rathausplatz von Ludwigsfelde braucht nicht zuerst ein neues Aussehen, auch wenn dafür im Moment viel Geld möglich wäre. Zuallererst müssen die Überflutungen von Rathaus-Haupteingang und Tiefgarage bei Starkregen gestoppt werden. Dieser Überlegung des neuen Bürgermeisters Andreas Igel (SPD) folgte jetzt die Stadtverordnetenversammlung.

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Der Rathausplatz in Ludwigsfelde.

Quelle: Jutta Abromeit

Ludwigsfelde. Der letzte Stadtverordneten-Wille 2015 zum Rathausplatz von Ludwigsfelde mit seinen 16 Wasserstellen und der Skulptur Autobahneiche lautet: Bevor dieser Platz überhaupt neu gestaltet wird, soll das Regenwasserproblem gelöst werden. Dafür soll der Bürgermeister Planungsleistungen und Kostenschätzung in Auftrag geben. Das beschlossen die Abgeordneten einhellig.

Wie berichtet, war im ablaufenden Jahr noch auf Initiative des verstorbenen Bürgermeisters Frank Gerhard (SPD) in vielen Sitzungen über eine Neugestaltung des Rathausplatzes diskutiert worden. Beim Bau des Stadtzentrums fließt nämlich so viel Fördergeld, dass die Ludwigsfelder bei geschickter Einteilung davon auch ihren Rathausplatz mit bis zu 1,5 Millionen Euro umgestalten könnten. Das allein jedoch hält Gerhard-Nachfolger Andreas Igel (SPD) für unzureichend. Er überzeugte die Stadtverordneten, mit Fördergeld äußerst sorgsam umzugehen. Deshalb liegt die alleinige Umgestaltung nun auf Eis, Igel will bei dieser Gelegenheit unbedingt das Regenwasser-Problem mit gelöst haben.

Und das scheint tatsächlich unumgänglich: Bei längerem oder starkem Regen werden der Haupteingang des Rathauses und die unter dem Platz liegende Tiefgarage regelmäßig überflutet. Manchmal ist sogar die Rathausstraße auf der anderen Seite des Verwaltungsgebäudes mitbetroffen. Mehrfach musste die Feuerwehr anrücken, um das Regenwasser abzupumpen.

Der Klubhausbereich auf der anderen Seite des Rathausplatzes soll bei dieser Gelegenheit gleich mitbetrachtet werden. In der Beschlussbegründung heißt es dazu, auch dort bestünden massive Probleme im Altbestand der Regenwasserableitung. Das unter Denkmalschutz stehende Dichterviertel rund ums Rathaus einschließlich des Klubhauses war in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre gebaut worden.

Die permanenten Überflutungen schaden sowohl der Klubhaus- als auch der Rathaussub-stanz, deshalb muss ein Regenwasserkonzept für dieses Areal her. Aber erst mit einer Kostenschätzung für die Lösung des Regenwasser-Problems steht fest, wie viel Geld dann noch für die eigentliche Platzgestaltung übrig bleibt. „In Kenntnis dieser Zahl lässt sich dann auf den verbleibenden Fördergeldern aufbauend eine finanzierbare bauliche Neuordnung des Rathausplatzes herleiten“, heißt es in der Beschlussbegründung.

Das Regenwasser-Problem allein wäre aus dem Topf „Aktive Stadtzentren“ nicht förderfähig, seine Lösung liegt im technischen Bereich vor allem im Boden und hinter Mauern. Die Förderbedingung heißt: neue Qualität der Zentrumsgestaltung. Deshalb muss die Umgestaltung des Ludwigsfelder Rathausplatzes als Etikett an diese Maßnahme geknüpft bleiben.

Von Jutta Abromeit

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