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Kampfhund-Attacke gegen Seniorin und Pudel

Frau und Hund verletzt Kampfhund-Attacke gegen Seniorin und Pudel

Bei einem Abendspaziergang mit ihrem Zwergpudel wurde eine 74-jährige Frau aus Stülpe (Teltow-Fläming) von einem Kampfhund – möglicherweise einem Pitbull – angerannt und umgeworfen. Dabei wurde sie verletzt. Der freilaufende Hund, dessen Halter nicht weit weg war, biss außerdem den Zwergpudel blutig. Jetzt ermitteln Polizei und Ordnungsamt.

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Wahrscheinlich war es ein Pitbull, der in Stülpe auf eine Frau und ihren Pudel losgegangen ist.

Quelle: MAZ

Stülpe. Böses Ende eines Spaziergangs: Am späten Dienstagnachmittag ging eine 74-jährige Frau aus Stülpe mit ihrem Zwergpudel Gassi. Kurz nach 18 Uhr war sie mit ihrem Hund auf Höhe der Buswendeschleife in der Sandstraße unterwegs, als plötzlich ein fremder Hund um die Ecke lief und direkt auf sie und ihren Hund zukam. Dabei könnte es sich nach Angaben der Frau um einen Pitbull gehandelt haben.

Pitbull beißt Pudel

Als der fremde Hund auf sie zustürmte, zog sie ihren kleinen schwarzen Pudel an der Leine zurück, aber da rannte sie der vermeintliche Kampfhund auch schon um. Die Frau fiel hin und verletzte sich dabei. Ihren Pudel konnte sie nicht mehr vor dem angreifenden Hund in Schutz nehmen. Der mögliche Pitbull biss auf den Zwergpudel ein und verletzte ihn dabei schwer.

Der größere Hund war nicht angeleint. Sein Besitzer kam nach Angaben der Frau „lässig“ hinterher mit der Hundeleine in der Hand. Er bot ihr zwar seine Hilfe an, aber die Frau zog es vor, sich von einer anderen Dorfbewohnerin, die gerade mit ihrem Auto vorbeikam, aufhelfen zu lassen. Beide Frauen brachten erst einmal den Pudel zum Tierarzt nach Scharfenbrück, um die Bisswunden versorgen zu lassen.

Seniorin in Rettungsstelle behandelt

Von dort aus informierte die 74-jährige Frau ihren Mann, der sie abholte und erst einmal zur Rettungsstelle ins Luckenwalder Krankenhaus brachte. Die Hundehalterin wies Prellungen auf und eines ihrer Sprunggelenke wurde verletzt, sodass sie nicht mehr richtig laufen kann.

Am Abend informierte das Ehepaar die Polizei. Beamte fuhren daraufhin nach Stülpe und nahmen eine Anzeige zum Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung auf gegen den anderen Hundebesitzer, der dem Opfer als Stülper Dorfbewohner bekannt ist. Laut Polizei muss nun im Lauf der kriminalpolizeilichen Ermittlungen geklärt werden, um was für eine Hunderasse es sich bei dem fremden Tier tatsächlich handelt.

Ordnungsamt ist kein Pitbull gemeldet

Sollte es sich dabei tatsächlich um einen laut Hundehalterverordnung des Landes Brandenburg „gefährlichen Hund“ handeln – also um einen sogenannten Kampfhund –, hätte er außerhalb des eigenen Hauses einen Maulkorb tragen müssen, teilte Maurice Radtke vom Ordnungsamt der Gemeindeverwaltung Nuthe-Urstromtal auf MAZ-Nachfrage mit. Allerdings sei ein solcher Hund bei der Gemeinde bisher nicht offiziell gemeldet.

Abgesehen davon hätte der Hund – welcher Rasse auch immer – laut Hundehalterverordnung grundsätzlich angeleint sein müssen, so der Sachbearbeiter im Ordnungsamt. Die Leinenpflicht gelte grundsätzlich für alle Hunde.

Von Hartmut F. Reck

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