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Teltow-Fläming Kaninchen- und Geflügelschau in Werbig
Lokales Teltow-Fläming Kaninchen- und Geflügelschau in Werbig
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08:02 30.10.2017
Jörg Ewalds Niederländische Schönheitsbrieftaube machte beim Geflügel den ersten Platz. Quelle: Isabelle Richter
Werbig

Der perfekte Körperbau und ein makelloses Fell – am Wochenende präsentierten die Züchter der Region ihre schönsten Tiere auf der Kaninchen- und Geflügelschau in der Agrarhalle in Werbig. Mehr als 255 Kaninchen von 37 verschiedenen Rassen und Farbschlägen konnten auf der vom Kleintierzuchtverein Riesdorf ausgerichteten Schau bestaunt werden.

Kleinchinchillas gewinnen Pokal

Jörg Schmiedchen aus Jüterbog ist einer von vier Preisrichtern und Vorsitzender der Rassekaninchenzüchter Teltow-Fläming. Er prüft, inwieweit die Tiere den Standardvorgaben ihrer Rasse entsprechen. „Bei den Farbenzwergen sollten die Ohren zum Beispiel nicht größer als 5,5 Zentimeter sein“, sagt der Preisrichter. Die Zuchtgruppe mit der höchsten Gesamtpunktzahl gewinnt am Ende einen Pokal. Mit ihren Kleinchinchillas belegte Familie Grabo den ersten Platz. Sie erreichten 386,5 von 400 möglichen Punkten.

Jörg Schmiedchen kann sich persönlich mehr für die süßen Zwergwidder begeistern. Die mittelgroßen Tiere haben ein besonders Merkmal. Die niedlichen Schlappohren gefallen dem Züchter besonders. Genau wie ihr ruhiges, familienfreundliches Wesen. Die Suche nach der richtigen Rasse ist gerade bei Neulingen entscheidend.

„Wenn man gleich am Anfang mit einer anspruchsvollen Rasse beginnt, verliert man möglicherweise schnell die Lust“, sagt Martin Stugk. Seit Beginn dieses Jahres ist er Mitglied im Kleintierzuchtverein Riesdorf. Mit Kaninchen kennt er sich bereits aus. Seit etwa zehn Jahren züchtet er die Tiere „auf Fleisch“, wie er sagt. Nun möchte er sich auf das Äußere konzentrieren. Der 31-Jährige nutzt die Kaninchenschau in Werbig, um sich mit verschiedenen Züchtern zu unterhalten. Nach mehreren Gesprächen hat er sich für den Grauen Wiener in Wildfarben entschieden. „Für den Anfang sind die gut. Da muss ich erstmal nur auf zwei Sachen achten, statt auf fünf“, erklärt er. Der Berufstätige sieht das neue Hobby als perfekten Ausgleich zum Joballtag. „Die Kaninchen sind mein Ruhepol und für meinen Sohn ist es auch schön“, so Stugk.

Auch Schau für Geflügelliebhaber

Unter den 16 Mitgliedern des Riesdorfer Kleintierzuchtvereins gibt es auch einige Geflügelliebhaber. Taubenzüchter Jörg Ewald beispielsweise zeigt den Besuchern auf der Schau die verschiedenen Rassetauben und -hühner; darunter Exoten wie die Berliner Kurze mit extrem kurzem Schnabel. „Sie kann ihre Jungen nicht alleine füttern“, so Ewald. Die Eier müssten deshalb sorgfältig im richtigen Moment einer anderen Taubenart untergejubelt werden. Ewald mag es da lieber etwas natürlicher. Seine Niederländischen Schönheitsbrieftauben führen ein ziemlich normales Leben und genießen jeden Tag ihren Ausflug ins Freie. „Mit zwölf bekam ich die ersten Tauben von meinem Onkel geschenkt“, erzählt er. Gern möchte er die Familientradition weitergeben. Seine Enkelkinder sind deshalb regelmäßig bei der Fütterung dabei.

Von Isabelle Richter

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