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Teltow-Fläming Kanuten-Treff mit Seeblick
Lokales Teltow-Fläming Kanuten-Treff mit Seeblick
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00:18 03.06.2017
Das direkt am Mellensee gelegene Gelände ist bestens geeignet für Trainingslager von Nachwuchskanuten aus dem gesamten Bundesgebiet.
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Klausdorf

Kanuten aus ganz Deutschland werden in Klausdorf gern gesehene Gäste sein. Daran arbeiten Michael Gußer (42) und Peter John (39). Beide Geschäftspartner bauen das ehemalige Hotel-Restaurant „Seeblick“ zum Kanusport-Begegnungszentrum um.

„Bei dem Kauf dieses Grundstücks haben wir nicht lange gezögert“, so Gußer. Vorher firmierte die auf hochwertige Ausrüstung von Spitzen-Paddlern spezialisierte Gußer Kanusport GmbH auf einem gepachteten Anwesen. „Da wäre jeder Cent Investitionssumme verloren gewesen“, sagt er. Anders verhält es sich mit dem rund 5600 Quadratmeter großen, malerisch am Mellensee gelegenen „Seeblick“-Anwesen. „Hier wollen wir einschließlich Grundstückserwerb und Eigenleistungen rund eine Million Euro in das Begegnungszentrum stecken. Und das alles ohne Fördermittel.“

Trainingslager für bis zu 50 Sportler starke Gruppen geplant

Das Geschäftskonzept steht auf vier Säulen: Handelsvertretung für den Wettkampfbereich; Kanu-Touristik; Bootsvermietung; Trainingslager, vorzugsweise für Nachwuchssportler. „Es war schon immer unser Wunsch, mit Kindern zu arbeiten“, so Gußer. Bis zu 50 Teilnehmer starke Gruppen sollen in Klausdorf trainieren können. „Das Dach haben wir mit Hilfe von Freunden komplett selbst abgedichtet.“ Als nächstes werden neue Elektrik und eine moderne Heizung installiert. Dann wird die untere Etage der einstigen Gaststätte im Schullandheim-Stil umgebaut. Geplant sind Gemeinschaftszimmer, Sammelduschen, Fitnessraum. Oben entstehen sechs mit Küchen ausgestattete Ferienwohnungen. Der mit dem Charme der 1970er Jahre behaftete, benachbarte Saal wird aufgemöbelt und renoviert. Gaststätten-Betrieb ist nicht vorgesehen. „Kanusportler aus Vereinen sind es gewohnt, sich im Trainingslager und bei Regatten selbst zu verpflegen“, weiß Gußer. Bei Bedarf hole man einen Catering-Partner mit ins Boot. Zusätzlich biete man in den Sommermonaten einen Zeltplatz an.

Michael Gußer und Peter John sind sich sicher, dass sie mit ihrem ehrgeizigen Projekt keinen Schiffbruch erleiden. Beide verbindet eine enge Freundschaft seit ihrer gemeinsamen Zeit in der Kanu-Abteilung des Eisenbahnersportvereins Lok RAW Cottbus. Hier spielte Gußer Kanu-Polo. „Das ist Handball auf dem Wasser.“ Sein größter Erfolg mit der Polo-Mannschaft war 1998 die Deutsche Meisterschaft. „Peter war der erfolgreichere Kanu-Rennsportler“, erkennt Gußer neidlos an. John trat für den Kanu Club Potsdam 1999 bei der Weltmeisterschaft in Mailand an und holte im Zweier-Kanadier über 1000 Meter die Bronzemedaille. Ihre Erfahrungen als Trainer und Leistungssportler möchten beide gerne in Mellensee an Mädchen und Jungen weiter geben. „Wir wollen Kindern im Alter ab acht Jahren das Paddeln beibringen und dann vielleicht einen Kanusportverein gründen“, sagt Gußer. Ehefrau Jana würde den Nachwuchs anfangs an zwei Tagen pro Woche trainieren. Dann hätten die Gußer-Töchter Anastasia (8) und Zoe (11) gute Gesellschaft. Zoe startet in Kürze bei den Ostdeutschen Meisterschaften im Kajak-Einer für den Dresdner Wassersportverein „Am Blauen Wunder“.

Von Frank Pechhold

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