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Karneval mit Loch im Topf

Jüterbog Karneval mit Loch im Topf

Ausgelassen Fasching zu feiern macht nicht nur jungen Leuten Spaß. Den Beweis gab es einen Tag nach Rosenmontag im Johanniter-Seniorenzentrum zu erleben. Für viele Bewohner war die Feier ein vergnüglicher Ausflug in die eigene Vergangenheit.

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Die Faschingsshow in der großen Wohnstube machte allen sichtlich Spaß. Auch einige Angehörige waren gekommen.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. Bierflasche schwenkend und mit gelbem Borussia-Schal über den Schultern hat man Andreas Bellmann auch noch nicht gesehen. Doch der Dienstag war für die Bewohner und Mitarbeiter des Johanniter-Seniorenzentrums schließlich auch kein gewöhnlicher. Rosenmontag (nachträglich) feiern kann man schließlich nur einmal im Jahr. (Leere) Flasche und der von seinen Kindern nicht mehr benötigte Fan-Schal gehörten für den Einrichtungsleiter zum Kostüm.

„Darauf, dass unsere Mitarbeiter im Kostüm kommen, lege ich großen Wert, für die Beschäftigungsmitarbeiter ist es sogar Pflicht“, sagt Ariane Schenke, die seit knapp neun Jahren im Haus im Jüterboger Planeberg als Ergotherapeutin arbeitet und den Faschingsfeiern zu neuem Schwung verholfen hat.

Stippvisite in die eigene Vergangenheit

Für viele Bewohner bedeutet der Ausflug in die Fünfte Jahreszeit eine Stippvisite in die eigene Vergangenheit und ruft Erinnerungen war, an die sich anknüpfen lässt. „Vor allem an das Zempern und wie sie selbst auf den Dörfern damals von Haus zu Haus gezogen sind erinnern sich viele unsere Bewohner lebhaft zurück“, freut sich Schenke, die sich diesmal für den Blaumann als Kostüm entschieden hatte und sich den Bewohnern als Handwerker Heinrich präsentierte.

Demenzbetreuer René Mende als Liese an ihrer Seite, ging es mit spaßigen Liedern und Gedichten und Sitztänzen hoch her. Das Lied „Wenn der Topf aber nun ein Loch hat?“von Liese und Heinrich durfte nicht fehlen. In ihrer Büttenrede ließ Schenke noch einmal die Höhepunkte des Jahres Revue passieren. Am Ende des Programms wurde mit alkoholfreiem Rosenmontags-Sekt angestoßen. Pfannkuchen gab es schon am Tag zuvor.

Von Uwe Klemens

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