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Teltow-Fläming Katzenbaby Jimmy will leben
Lokales Teltow-Fläming Katzenbaby Jimmy will leben
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00:19 08.10.2017
Katerchen Jimmy fraß Müll – das kostete ihn beinahe das Leben. Quelle: Netzwerk Tierschutz
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Fröhden

„Er kämpft“, sagt Gabriele Loster über den kleinen Jimmy. Das Mitglied des Vereins „Netzwerk Tierschutz“ hatte den etwa fünf Wochen alten Kater am 6. September nach einem Hinweis am Jüterboger Markt zwischen Mülltonnen aufgefunden. Mit dabei auch seine Mutter und zwei weitere Babys.

Dass es um die kleine Familie nicht gut stand, deutete sich bereits bei der Mutterkatze an. Diese war an einem Katzenschnupfen erkrankt, der ohne Behandlung tödlich ist.

Der Kater quälte sich beim Stuhlgang

Auch bei Jimmy bemerkte Gabriele Loster nach kurzer Zeit , dass etwas nicht stimmte. „Er ist ständig auf das Katzenklo gerannt und hat geschrien“, berichtet die Tierfreundin. Gabriele Loster brachte den Kater daraufhin sofort zum Tierarzt.

Nach mehreren Untersuchungen stellte dieser Plastikmüll sowie Schnüre im Darm des Katers fest. Die Katzenfamilie hatte sich über längere Zeit aus dem Inhalt gelber Müllsäcke ernährt. Während Jimmys Geschwister noch Glück hatten, kämpft der junge Kater derzeit ums Überleben.

Eine Operation hat er bereits durchgestanden. Um seinen Darm jedoch komplett von dem tödlichen Müll zu befreien, braucht Jimmy weitere Behandlungen.

Das Netzwerk Tierschutz hat die dafür nötigen Kosten übernommen. Es musste schnell gehandelt werden. Inzwischen liegt die finanzielle Belastung bei rund 850 Euro. Gabriele Loster musste privat tief in die Tasche greifen. Und auch die Rücklagen des Vereins sind nun fast aufgebraucht. Dabei haben die Tierschützer noch weitere Katzen zu versorgen.

Tierschützer glauben an ein gutes Ende für Jimmy

Obwohl Jimmy selbst für die Tierschützer ein schwerer Fall ist, gibt es große Hoffnung, dass er überlebt. „Er ist lebhaft, rennt rum, spielt und steht immer wieder auf“, erzählt Gabriele Loster.

Wer Kater Jimmy helfen und die Mitglieder vom Netzwerk Tierschutz unterstützen möchte, kann dies am besten mit einer Spende tun.

Kontakt zum Netzwerk Tierschutz: www.nw-tierschutz.de

Von Isabelle Richter

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