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Teltow-Fläming Kein Anschluss unter dieser Adresse
Lokales Teltow-Fläming Kein Anschluss unter dieser Adresse
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09:35 22.02.2016
Probleme mit dem Internetanschluss gibt es in Trebbin. Quelle: imago
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Trebbin

Schnelles Internet ist anders: Seit November 2015 wartet Christel Hahn auf ihren DSL-Anschluss. „Anfangs hieß es, DSL liegt auf jeden Fall bei uns an und sollte recht bald zur Verfügung stehen“, erzählt die Trebbinerin, „nach ersten Prüfungen ergab sich, dass die Telekom keine freie Leitung für unsere Adresse, Weinberg 12, zur Verfügung hat.“

Wechsel der Hausnummern

Es folgte eine zweite Anfrage durch den Anbieter „1&1“ bei der Telekom – wieder erfolglos. Inzwischen waren mehrere Wochen vergangen. „Wir gaben dem Anbieter die Information, dass es Anfang 2014 einen Wechsel der Hausnummern in der gesamten Straße Weinberg gegeben hat. Wir also die alte Nummer 19 gegen die neue Nummer 12 tauschen mussten“, erklärt Christel Hahn.

Neuer Anschluss unter alter Adresse

Sie beschloss, persönlich bei der Telekom nachzufragen, warum der Anschluss nicht zustande kommt. Dabei stellte sich heraus, dass der Telekom jegliche Information über den Adresswechsel fehlte. „Somit wohnen wir zwar im Weinberg 12, bekommen nun aber einen Vertrag mit der Telekom für den Weinberg 19“, berichtet Christel Hahn und findet es „skandalös, dass wir unter falscher Anschrift zu unserem DSL-Anschluss kommen müssen“. Sie möchte wissen, wer für die Ummeldung zuständig ist? Von den Telefonanbietern habe sie erfahren, die Hauseigentümer müssten ihre Adressänderung mitteilen. „Anscheinend haben dies aber auch andere Anwohner bis heute nicht getan“, sagt die Trebbinerin, die froh ist, „endlich wieder das Internet nutzen zu können“.

Hauseigentümer muss informieren

Wie Telekom-Pressesprecher Georg von Wagner auf MAZ-Anfrage mitteilt, ist tatsächlich der Eigentümer dafür verantwortlich, dass ihre Daten korrekt bei seinen Vertragspartnern hinterlegt sind. „Wenn sich also Ihre Adresse ändert, müssen sie das ihrer Bank, ihren Versicherungen und allen anderen mitteilen“, sagt er. Da Christel Hahn Kundin eines anderen Unternehmens ist, müssen alle Nachfragen zu der Kundenbeziehung über die Firma laufen, mit der sie einen Vertrag hat. „Wenn eine andere Firma behauptet, dass die Telekom keine freien Kapazitäten hat, dann ist diese Aussage mit Vorsicht zu genießen. Denn es kann sein, dass in dem Verteilerkasten tatsächlich kein Platz mehr ist – weder für Kunden der Telekom noch anderer Unternehmen“, erläutert von Wagner.

Telekom: „1&1“ kann selbst Verteilerkasten aufstellen

Es stehe dem Vertragsunternehmen von Christel Hahn aber frei, „neben unseren grauen Kasten einen eigenen zu stellen“, so der Firmensprecher. Die Firmen Telekom und „1&1“ befinden sich aktuell in einem harten Wettbewerb.

Von Margrit Hahn

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