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Teltow-Fläming Kein Fördergeld für Schulküche Werbig
Lokales Teltow-Fläming Kein Fördergeld für Schulküche Werbig
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14:40 06.04.2016
Frank Natho ist Geschäftsführer der Schulküche Werbig. Quelle: Peter Degener
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Werbig

Die Innenausstattung der Schulküche Werbig wird nicht mit EU-Mitteln gefördert. Die nötige Summe von 145 000 Euro soll nun durch Eigenmittel der Gemeinde und einen Kredit aufgebracht werden. Das sagte David Kaluza (parteilos), Bürgermeister von Niederer Fläming, am Montag den Gemeindevertretern.

Kredit über 100 000 Euro wird nötig

Das Gremium hat daraufhin eine Erhöhung des Stammkapitals der Gesellschaft, die zu hundert Prozent der Gemeinde gehört, um 45 000 Euro beschlossen. Die übrigen 100 000 Euro sollen über einen Kredit aufgebracht werden – das hat laut Kaluza die Gesellschafterversammlung entschieden. „Die Finanzierung der Ausstattung ist wirtschaftlich darstellbar“, sagte Kaluza zu den unerwarteten Kosten. Von der Finanzierung der Innenausstattung hängt auch ein zweiter Förderantrag ab, für den der Bürgermeister nun Hoffnungen auf einen positiven Bescheid hegt: Dieser umfasst die Sanierung der Räume und Sanitäranlagen im Küchenbereich der Werbiger Mensa. Hierfür wurden sogar 200 000 Euro beantragt.

„Ich bin froh, dass es eine Lösung gibt und wir endlich reagieren können“, sagte Frank Natho, der Geschäftsführer der Schulküche über die Nachricht. Fast ein Jahr habe man auf den Bescheid gewartet. Der Zeitdruck wurde immer größer, da die kommenden Sommerferien für den Umbau vorgesehen sind. Die Ausschreibungen für die Baumaßnahmen und die Ausstattungsgegenstände laufen laut Kaluza bereits. Anfang Juli sollen die Baumaßnahmen beginnen. Zum Schuljahresbeginn am 5. September will Natho dann mit der neu ausgestatteten Küche arbeiten.

40 Jahre alte Geräte müssen ersetzt werden

Viele der Großküchengeräte in Werbig sind bis zu 40 Jahre alt. 2015 wurde deshalb bereits ein hochmoderner Kombidämpfer und eine Kippbratpfanne angeschafft. Nun kommen auch zeitgemäße Öfen und Kessel, sowie Kühlschränke und Tiefkühlgeräte, sowie eine Spülküche hinzu. Dann sei man auch in der Lage sich an Ausschreibungen der Stadt Jüterbog oder des Landkreises für die Versorgung von Schülern zu beteiligen, so Natho weiter.

Von Peter Degener

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