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Teltow-Fläming Kein Restaurant mehr
Lokales Teltow-Fläming Kein Restaurant mehr
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02:31 21.04.2018
Das Restaurant „Ludwig“ im Klubhaus von Ludwigsfelde öffnet in absehbarer Zeit nicht wieder, die Stadt findet keinen Betreiber. Quelle: Foto: Abromeit
Ludwigsfelde

Das Klubhaus-Restaurant von Ludwigsfelde gibt es auf absehbare Zeit nicht mehr. Mit diesem Fakt müssen sich die Stadtverordneten abfinden; die Verwaltung findet trotz monatelangen Bemühens und trotz der sanierten Lokalität keinen Betreiber für diese Gaststätte. Deshalb schlägt sie die Einstellung der Vermarktung und eine andere Gastraumnutzung vor. Die Küche selbst gehört noch einem Dritten.

Vor mehr als einem Jahr hatte der zehnte Gaststätten-Betreiber seit dem Mauerfall die Segel gestrichen, der erste im sanierten Klubhaus. Von 2011 an war das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1959 drei Jahre lang für vermeintlich zwölf Millionen Euro generalsaniert worden, inzwischen beläuft sich die Summe einschließlich Nachbesserungen auf 17 Millionen Euro.

In dieser Woche debattieren die Fachausschüsse Varianten, wie der Bereich nun genutzt werden kann. Kulturchefin Nadja Hocke erklärte: „Entweder der Gastrobereich mit Bar wird als Ergänzung vor und nach Veranstaltungen zusätzlich zu Saal und Lounge zum Verweilen genutzt, das kann ein Catering-Partner absichern.“ Oder es gibt dort bei speziellen Events wie Krimi-Dinner, Karaoke-Abenden, Jam-Sessions oder Poetry-Slams eine separate kleine Bühne. „Das wäre eine Auftrittsmöglichkeit für junge Künstler in familiärer Atmosphäre. Solche Anfragen hatten wir bereits“, so Hocke. Als weitere Variante wird diskutiert, den Bereich an Caterer, Veranstalter oder Unternehmen für Hochzeiten, Familienfeiern, Events oder Firmenveranstaltungen zu vermieten.

Sommer 2014: Licht-an-Party nach drei Jahren Sanierung des denkmalgeschützten Klubhauses mit Markttreiben, Feuerwerk und Sommerfest. Hier bewundern Besucher die Säule in der Flamingo-Bar und tauschen Erinnerungen an Erlebnisse im Klubhaus-Restaurant. Quelle: Jutta Abromeit

Bürgermeister Andreas Igel (SPD) erklärte den Sozialausschussmitgliedern am Dienstag: „Der Küchenbereich ist für die Gaststättenfläche allein überdimensioniert. Um den wirtschaftlich zu betreiben, müsste jeder Stuhl während eines Öffnungstages dreimal besetzt werden. Und das nicht nur mit Rotkohl für 3,50 Euro.“ Als öffentlich-rechtlicher Arbeitgeber könne niemand ernsthaft wollen, dass eine Familie ihre Mitglieder mit mehr als zehn Stunden Arbeit pro Tag ausbeute, so Igel. Am Donnerstag diskutiert der Hauptausschuss das Thema.

Von Jutta Abromeit

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