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Keine Rettungsgasse: Retter müssen zu Fuß zur Unfallstelle

A10 zwischen Ludwigsfelde und Nuthetal Keine Rettungsgasse: Retter müssen zu Fuß zur Unfallstelle

Der südliche Berliner Ring war am Mittwochmorgen gleich zweimal nach Unfällen gesperrt. Bei einem Unfall gab es erneut Probleme mit der Bildung einer Rettungsgasse, so dass die Einsatzkräfte sich zu Fuß zur Unfallstelle durchkämpfen mussten.

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Bei Stau ist eine Rettungsgasse zu bilden. Daran halten sich jedoch nicht immer alle Autofahrer.

Quelle: Julian Stähle

Ludwigsfelde. Bei einem Unfall auf dem Berliner Ring ist in der Nacht zum Mittwoch der Fahrer eines Kleintransporters (21) schwer verletzt worden.

Der Kleinlasttransporter war im Baustellenbereich zwischen Ludwigsfelde-West und dem Dreieck Nuthetal in einen Lkw gefahren, wie die Leitstelle der Polizei Brandenburg mitteilte. Dabei hatte sich der Kleintransporter bis zur Rückwand der Fahrerkabine unter den Sattelauflieger geschoben.

Dieser Kleintransporter war in einen Lkw gerast

Dieser Kleintransporter war in einen Lkw gerast.

Quelle: aireye

Die Autobahn 10 wurde nach dem Unfall in Richtung Magdeburg gesperrt, es kam zu kilometerlangem Stau. Der Fahrer des Kleintransporters war in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden und musste von der Feuerwehr befreit werden. Weil die Autofahrer keine Rettungsgasse bildeten, mussten sich die Retter zu Fuß vorkämpfen.

Lesen Sie hierzu auch: Unfassbares Video: Lkw-Fahrer wenden in Rettungsgasse

Nach seiner Stabilisierung kam der Verletzte mit dem Hubschrauber ins Unfallkrankenhaus nach Berlin-Marzahn. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro. Gegen 7.45 Uhr war die Autobahn wieder komplett frei.

Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz

Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Quelle: aireye

Zuvor schon ein Lkw-Unfall

Zuvor, gegen 2.30 Uhr, waren in dem Bereich zwei Lkws miteinander kollidiert. Der Fahrer des auffahrenden Lkw (25) kam nach dem Zusammenprall mit seinem Sattelzug nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte in die Seitenschutzplanke, wo sich der Lkw verkeilte. Dadurch mussten der Standstreifen und die rechts Fahrspur für etwa drei Stunden gesperrt werden, bis ein Bergungsdienst den Lkw abgeschleppt hatte. Beide Lkw-Fahrer blieben unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf 19.000 Euro.

Immer wieder kommt es in diesem Bereich der Autobahn zu schweren Unfällen.

» Weitere Polizeimeldungen aus Brandenburg

Lesen Sie hierzu auch:

– Polizeichef Peter Meyritz: „Baustellen erfordern volle Konzentration“

– Aktionswoche der Polizei: Rettungsgasse noch immer nicht begriffen

Von Anna Schughart

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