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Teltow-Fläming Keine S-Bahn bis nach Ostern
Lokales Teltow-Fläming Keine S-Bahn bis nach Ostern
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00:25 19.03.2018
Erst am 3. April werden wieder S-Bahnen in Mahlow abfahren. Pendler müssen die kommenden 17 Tage auf den Ersatzbus ausweichen. Quelle: Christian Zielke
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Blankenfelde-Mahlow

Ersatzbus statt S-Bahn, Straße statt Schiene – für die Pendler in Blankenfelde und Mahlow stehen schwierige Zeiten bevor. Von heute an kappt die S-Bahn die Verbindung nach Berlin. Erst am Dienstag nach Ostern, dem 3. April, rollen die Züge wieder.

Sperrung in zwei Abschnitten

1. Abschnitt: Vom 16. März, 22 Uhr, bis zum 26. März, 1.30 Uhr, fahren keine S-Bahnen zwischen Blankenfelde und Marienfelde.

2. Abschnitt: Vom 26. März bis zum 3. April, 1.30 Uhr, ist die Strecke zwischen Blankenfelde und Priesterweg gesperrt.

Die Busse des Ersatzverkehrs fahren in Blankenfelde in der Moselstraße und in Mahlow vom östlichen Bahnhofsvorplatz ab.

Bis zur Inbetriebnahme des Stellwerks in Marienfelde im November kommt es vor allem an Wochenenden immer wieder zu Sperrungen.

Weitere Informatione
n auf www.vbb.de oder auf sbahn.berlin

Der Grund für die Sperrung steht in Marienfelde. Dort erneuert die Bahn seit einem Jahr das elektronische Stellwerk. Von dort aus werden künftig alle Weichen, Signale und Bahnübergänge auf dem südlichen Ast der S2 gesteuert. Auch der Ausbau der Dresdner Bahn wirft seine Schatten voraus. „Ohne das elektronische Stellwerk könnten wir den Verkehr während der Bauarbeiten nicht aufrecht erhalten“, sagte Holger Ludewig, der Projektleiter für den Ausbau der Fernbahnstrecke nach Dresden am Dienstag auf einer Informationsveranstaltung in Dahlewitz. Da während der voraussichtlich im Frühjahr 2020 beginnenden Arbeiten zwischen Berlin und Blankenfelde immer wieder ein S-Bahn-Gleis gesperrt werden muss, ist die neue Elektronik wichtig.

Fernbahn nimmt Gestalt an

Auf Berliner Seite nimmt der Ausbau der Fernbahn bereits Gestalt an. Sämtliche Bäume entlang der Strecke sind gerodet. In Marienfelde entsteht am Bahnübergang Säntisstraße eine provisorische Fußgängerbrücke. Der Übergang wird – wie alle Schrankenanlagen – auf der Strecke zwischen Südkreuz und Blankenfelde verschwinden. Dort wird die Straße künftig in einem Tunnel unter der Bahn verlaufen. Südlich davon am Bahnhof Buckower Chaussee wird die Straße über die Bahnstrecke geführt. Der jetzige Bahnhof wird abgerissen und auf Höhe der Straße neu gebaut. In Berlin mehren sich die Stimmen, die dort einen weiteren Regionalbahnhof fordern. Holger Ludewig ist skeptisch. „Das würde die Fahrzeiten verlängern.“ Ein wichtiges Kriterium für den Ausbau der Dresdner Bahn ist die 15/20-Regel. Alle 15 Minuten soll ein Zug vom Berliner Hauptbahnhof zum Flughafen BER starten. Die Fahrzeit soll nicht länger als 20 Minuten dauern. Immerhin: „Ein zusätzlicher Bahnhof wäre später möglich“, sagte Ludewig.

Wünsche aus Blankenfelde-Mahlow

Ähnliche Wünsche kommen aus Blankenfelde-Mahlow. Dort gab es immer wieder Forderungen nach einem Regionalbahnhalt des BER-Shuttles in Mahlow. Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dietlind Biesterfeld, sprach sich erneut für einen Halt am Berliner Außenring aus, der mitten durch Blankenfelde-Mahlow führt. Von der Bahn selbst an dem Abend ins Gespräch gebracht wurde ein Halt in Mahlow-Waldblick, falls das Bauprojekt Mahlow-Nord Wirklichkeit wird. Zunächst müssen sich die Mahlower in Verzicht üben. Mit dem neuen Stellwerk, das Ende des Jahres in Betrieb geht, fällt der Fahrdienstleiter-Posten weg. Der Bahnsteig wird dann verwaist sein.

Von Christian Zielke

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