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Teltow-Fläming Kennenlerntage an der Unverdorben-Schule
Lokales Teltow-Fläming Kennenlerntage an der Unverdorben-Schule
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04:40 09.09.2016
Geschichte zum Anfassen im Heimatmuseum. Quelle: Uwe Klemens
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Dahme

Das Miteinander wird an der Dahmer Otto-Unverdorben-Oberschule groß geschrieben. Die Kennenlerntage für alle Siebtklässler haben sich bewährt. In der ersten Schulwoche nach den Sommerferien gab es auch diesmal zahlreiche Angebote. Die Stadtrallye mit den Zwischenstationen Heimatmuseum und Rathaus, wurde am Donnerstag absolviert.

Einzugsbereich über etliche Quadratkilometer

„Schließlich sollen unsere neuen Schüler nicht nur die Schule, sondern auch die Stadt kennenlernen, in der sie nun vier Jahre lang die Schulbank drücken werden“, sagt Schulleiter Henry Kuhl. Denn nur die wenigsten seiner Schützlinge stammen direkt aus der Stadt oder deren Umfeld. Bis nach Baruth und in die Region von Luckenwalde und Jüterbog erstreckt sich mittlerweile das Einzugsgebiet. Sogar aus dem Nachbarlandkreis Dahme-Spreewald reisen viele Schüler an. Das einstige Ackerbauern-Städtchen Dahme und dessen Geschichte kennen die wenigsten.

Auf Stadtrallye in Dahme mit Museumsleiter Tilo Wolf (vorn). Quelle: Uwe Klemens

Dass das nicht so bleiben wird, ist sich Museumsleiter Tilo Wolf ziemlich sicher. „Zum Beispiel im Rahmen des Geschichtsunterrichts oder bei Projektwochen werden wir uns sicher noch öfter sehen“, verriet er den Mädchen und Jungen, während diese die Exponate zur Stadtgeschichte in Augenschein nahmen.

Staunen über historische Gebäude

Dass sogar das Museumsgebäude selbst ein wichtiges Exponat ist, nahmen die Schüler staunend zur Kenntnis. „Was, 250 Jahre? So alt?“, rutschte es einem der Schüler aus dem Mund. Auch das Rathausgebäude, – zwar nur rund halb so alt, aber von einem berühmten Baumeister erschaffen, der noch dazu aus Dahme stammte – beeindruckte die Schüler. Der Blick vom Rathausturm hätte die Schüler sehr interessiert, doch dafür reichte die Zeit nicht mehr.

Klassen sollen rasch zusammenwachsen

Mit Kennenlern-Spielen auf dem Schulhof ging es weiter. „Ziel ist, dass die Schüler sich nicht nur kennenlernen, sondern von Anfang an miteinander kommunizieren, damit die Klasse zu einer echten Gemeinschaft zusammenwächst“, erläuterte Schulsozialarbeiterin Benita Bothe. Dass die Persönlichkeiten der Schüler sehr unterschiedlich sind, wurde deutlich sichtbar. Besonnene und Vorlaute, Neugierige und Schüchterne gibt es hier wie überall. Umso wichtiger sei es, Dinge wie gegenseitige Rücksicht und Akzeptanz zu vermitteln, so Bothe.

Schule mit riesigem Einzugsbereich

Die Dahmer Otto-Unverdorben-Oberschule ist eine offene Ganztagsschule mit zahlreichen Arbeitsgemeinschaften als Nachmittags-Angebot.

205 Schüler in zehn Klassen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 werden derzeit von 23 Lehrern unterrichtet. 30 der Schüler besitzen sonderpädagogischen Bedarf.

Das Einzugsgebiet reicht von Luckau und Lübben bis Baruth, Jüterbog und an die südliche Kreisgrenze.

„Die Kennenlerntage sind dazu ein gutes Mittel“, sagt Kerstin Sonnabend, die Klassenlehrerin der 7b ist, „besonders die gemeinsame Wanderung an den Körbaer Teich hat dazu geführt, dass die Gruppe schon ein wenig zusammengeschweißt wurde.“ Schwächeren Schülern wurde beispielsweise geholfen, in dem andere deren Rücksack trugen.

Mit einem Schulhoffest aller Klassen enden die Kennenlerntage am Freitagnachmittag.

Von Uwe Klemens

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