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Teltow-Fläming Keramiker stellen Arbeiten in der Neuen Galerie aus
Lokales Teltow-Fläming Keramiker stellen Arbeiten in der Neuen Galerie aus
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11:39 29.08.2016
Die Keramiker Mike Wagner (v.l.) und Christel Pilou Kiesel, Fotograf Dietrich Oltmanns sowie Keramikerin und Bildhauerin Maria Luise Faber auf der Ausstellungseröffnung. Quelle: Gudrun Ott
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Wünsdorf

Am Sonnabend eröffnete im Gutenberghaus in der Neuen Galerie die Ausstellung „Himmel und Erde“ mit Arbeiten der Keramiker Nora Arrieta, Maria Luise Faber, Imke Freiberg, Christel Pilou Kiesel, Mike Wagner und des Fotografen Dietrich Oltmanns.

Die sechs Künstler hatten sich im Mai und im Juni in Lindenbrück auf dem Hof von Maria Luise Faber getroffen, um Gedanken und Erfahrungen im handwerklichen Umgang mit den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft auszutauschen. Im Mittelpunkt stand der holzbefeuerte Freibrandofen, gebaut von Dietrich Oltmanns, der auch als Brennmeister fungierte.

Die Vielzahl an Kunstwerken erforderte drei Brände von je zwölf Stunden. „Ein paar Keramiken sind nichts geworden, aber das hat man mir verziehen“, sagt der Fotograf schmunzelnd, während die Galeriebesucher die Kunstwerke mit ihren vom Freibrandofen erzeugten ganz eigenen erdfarbenen, seidenmatten, sehr variablen Oberflächen und Strukturen bewunderten.

Bei hohen Temperaturen gebrannt

„Die Keramik wird in den Flammen stehend bei sehr hohen Temperaturen gebrannt“, erläuterte Maria Luise Faber den Vorgang, bei dem der Zufall eine große Rolle spielt. Für Imke Freiberg, die in Porzellan arbeitet, war die Ofenatmosphäre besonders interessant. Sie hat Fotos von Großmutter, Mutter und Schwester in einem keramischen Verfahren aufs Porzellan übertragen.

Erste Erfahrungen mit einem Freibrandofen hatte auch Mike Wagner von der Ateliergemeinschaft Glindow. Mit seinen märchenhaft anmutenden Gewächsen bekennt sich der in Kanada geborene Künstler zu kindlicher Freiheit. Ausstellungen führten ihn über Deutschland hinaus nach China und Italien.

Symposium vereinte Künstler

Die Bildhauerin und Keramikerin Maria Luise Faber war für das Symposium federführend. Sie hat die Künstler vereint. Die Größe der Galerie machte es möglich, dass alle ausstellenden Keramiker außer ihren Symposiums-Arbeiten auch noch ganz Eigenes aus ihren Werkstätten dazutun konnten. Das verleiht der Ausstellung noch mal einen besonderen Reiz.

„Himmel und Erde“ ist zugleich auch der Name des Jahresprojektes des Kulturvereins „Alte Schule Baruth“, der das Keramiksymposium initiierte. Die Ausstellung in der Neuen Galerie gehört zum Programm der 18  Veranstaltungen. Die Idee zur Ausstellung hatte Margitta Wünsche, Verantwortliche für Kultur im Landkreis: „Die Neue Galerie profitiert auch von den Besuchern der Bücherstadt.“

Info: Zu sehen ist die Ausstellung „Himmel und Erde – Keramik, Zeichnung, Fotografie“, zu der es auch ein zwanzigminütiges Video gibt, bis zum 9. Oktober 2016.

Von Gudrun Ott

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