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Teltow-Fläming Kiezfest mit Sprühkunst
Lokales Teltow-Fläming Kiezfest mit Sprühkunst
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05:05 26.09.2016
Junge Sprayer auf dem Schulhof. Quelle: Gudrun Ott
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Ludwigsfelde

Die Mitglieder der Jugendarbeit des Ludwigsfelder DRK haben am Sonnabend ihr neues Graffiti-Projekt an der Kleeblatt-Grundschule vorgestellt. Gleichzeitig fand in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und Jungevent ein großes Kiez-Fest statt. Der Sozialarbeiter im Stadtviertel Nord II, Gino Bergner, sprach vom Miteinander, das es zu befördern gelte. „Kinder sollen sich verwirklichen, Eltern und Anwohner sich kennenlernen und mit ihrem Kiez identifizieren“, so der Sozialarbeiter und Schuldnerberater.

Ludwigsfeldes Bürgermeister Andreas Igel (SPD) sagte: „Die Kleeblatt-Grundschule ist mit mehr als 500 Schülern die größte Schule der Stadt und sie soll zu einem Treffpunkt für den Kiez werden.“ Dafür solle vor allem der bauliche Zustand des Gebäudes verbessert werden. Igel, der es als eine Chance für die Zukunft sieht, übernahm die Schirmherrschaft für den Umbau der Schule. Zu Vorhaben und Fest passte auch die Zeile des Songtextes „Wenn es kein Umweg für dich ist, schau mal herein“, gesungen von Birgit Wolf und Nándor Mátyás Andrási.

Workshop mit Daniel Ihrke

Das Duo Lu begeisterte beim Bühnenprogramm unter anderem neben den Super Fresh Kids, Yellow Chicken und Rotten Values. Unterdessen besprühten Sprayer die bis dahin grauen Schulwände. Der Berliner Profi-Sprayer Daniel Ihrke leitete dabei einen Workshop für Kinder. Anschließend schwärmte der zehn Jahre alte Colin: „Graffiti finde ich cool.“

Daria Brandenburg und Emad Almahamed am Kopftuchstand. Quelle: Gudrun Ott

Schulleiter Dennis Lindemann hatte mit den Schülern seiner Schule einen Sponsorenlauf organisiert. Vom Geld wird der Förderverein in den Herbstferien auf dem Schulhof eine Kletterwand bauen lassen. Auch sollen Spielgeräte für eine aktive Hofpause angeschafft werden. Die Initiative „Licht am Horizont“ verkaufte für den guten Zweck Bücher und Insektenhotels. Letztere zum Selberbauen. Der Gründer der Initiative, Peter Wolf, erklärte, wie Kinder aus armen Familien unterstützt werden.

Flüchtlinge halfen bei der Gestaltung des Festes

Auch die Ludwigsfelder Flüchtlingshilfe war vor Ort. Die Psychologin Daria Brandenburg und die beiden jugendlichen Syrer Ali und Mahmud aus der Produktionsschule servierten Waffeln und den arabischen Grießkuchen Basbousa, den Besucher kostenfrei zum arabischen Kaffee genießen konnten.

Außerdem zeigten sie Kopftuchmode. Es gab den so genannte Hidschab in allen möglichen Farben von hellrosa bis dunkelrot, mit Herzchen verziert oder mit Leopardenmuster. Flüchtlingskoordinator Dirk Krause sagte: „Wir wollen den Leuten klar machen, dass ein Kopftuch ein ganz normales Bekleidungsstück ist.“ Das Fest blieb den ganzen Tag über und bis in die Abendstunden gut besucht.

Von Gudrun Ott

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