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Kinder ernten viel Beifall für „Der Nussknacker“

Zossen Kinder ernten viel Beifall für „Der Nussknacker“

Ein kindgerechte Vorführung des Weihnachtsmärchens „Der Nussknacker“ ging Dienstag im Zossener E-Werk über die Bühne. Hier brachten 38 Mädchen und Jungen aus der Kita „Bummi“ die Geschichte von Clara und ihrer traumhaft schönen Reise mit dem Prinzen zur Zuckerfee auf die Bühne. 253 begeisterte Zuschauer sparten nicht mit Beifall.

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Stolz und staunend nahmen die 38 Darsteller auf der „E-Werk“-Bühne den tosenden Applaus des begeisterten Publikums entgegen.

Quelle: Frank Pechhold

Zossen. Groß war der Applaus für die kleinen Schauspieler im E-Werk Zossen. Hier führten 38 Kinder aus der Kita „Bummi“ Dienstag das Weihnachtsmärchen „Der Nussknacker“ zur Musik des gleichnamigen Balletts von Peter Tschaikowski vor 253  Zuschauern auf.

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Kinder aus der Zossener Kita Bummi haben den Nussknacker von Tschaikowski als Theaterstück einstudiert. Hier die Bilder von der Aufführung im E-Werk.

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Familienmitglieder und Freunde fieberten im Publikum mit. „Ich bin ganz stolz auf meinen Sohn Max“, sagte Babett Michelchen nach der Vorstellung. Max habe zwei Rollen gespielt, den Patenonkel Droßelmeier und einen Zinnsoldaten. „Die Kinder haben das ganz prima gemacht!“, freute sich Irmgard Leitner. Ihr Enkel Largo Kinkmann schlüpfte in die Rolle eines kleinen Kosaken. Auch die Kita-Erzieherinnen wolle sie lobend hervor heben.

Wiederaufführung nach zehn Jahren

„Theater hat bei uns schon Tradition“, so Leiterin Liane Gäbler. Die von Erzieherin Martina Wilde betreute Tanz- und Theatergruppe sei auf Festen und bei Feiern im Stadtgebiet gern gesehen. „Aber diese Vorstellung im E-Werk ist etwas ganz besonderes“, so Gäbler. Vor zehn Jahren habe sie als Erzieherin in der Wünsdorfer Kita „Rappelkiste“ das Stück „Der Nussknacker“ im Bürgerhaus aufgeführt. „Mein großer Wunsch war es, das mit ’Bummi’-Kindern zu wiederholen.“

Akteure waren jeweils 19 Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis sechs Jahren, die 2018 eingeschult werden. „Wir haben ihnen das Märchen vom Nussknacker vorgelesen und die Musik von Tschaikowski vorgespielt“, so Gäbler. In der weltbekannten Geschichte bekommt Clara am Weihnachtsabend von ihrem Patenonkel Droßelmeier einen Nussknacker geschenkt. Im Traum verwandelt sich der Nussknacker in einen Prinzen, der mit Clara in das Reich der Süßigkeiten reist. Hier gibt die Zuckerfee zu Ehren ihrer Gäste ein großes Fest . . .

Muttis nähten märchenhaft schöne Kostüme

„Als wir die Kinder gefragt haben, ob wir daraus ein Theaterstück machen wollen, waren alle begeistert!“, so Gäbler. „Insgesamt haben wir 18 8 800 Sekunden geprobt. Da kann sich jeder selbst ausrechnen, wie viel Vorbereitungszeit in dem Stück steckt“, so Martina Wilde.

Ohne die Unterstützung fleißiger Eltern wäre die Aufführung nie zustande gekommen. Rund 43 Meter Stoff wurden zu märchenhaft schönen Kostümen verarbeitet. „Da wollte jede Mutti die andere übertreffen“, so Liane Gäbler. Großen Anteil am Gelingen der Aufführung hatte Arite Schlegel. Tochter Karoline schaute zu, wie ihr Bruder Konrad als Kosak vor den Kulissen auftrat, die ihre Mutter gemalt hatte. Auf zwei große Stoffbahnen zauberte Arite Schlegel zu Hause das Wohnzimmer von Claras Familie und den Schlosssaal der Zuckerfee. „So ein Theaterstück braucht ja schließlich eine ordentliche Deko“, sagte Schlegel. Ihr Mann Rainer Oertel baute den Holzrahmen für die Kulissen. „Und dann durfte ich noch die Kostüme für die Schneeflöckchen und die Kosaken nähen. Acht von 38 Kostümen“, so Schlegel. Beim Nähen habe ihre Mama Sigrid Schlegel geholfen. „Und Opa musste die Kinder sitten.“

Von Frank Pechhold

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