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Kinder fuhren mit dem Müllauto

Ludwigsfelde Kinder fuhren mit dem Müllauto

Dafür warteten Kinder geduldig: Für eine Fahrt mit einem der großen Müllsammel-Fahrzeuge. Möglich war das am Samstag beim Südbradnenburgischen Abfallzweckverband.

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Anstehen für eine Fahrt mit dem Müllsammelfahrzeug: Fahrer Michael Papke (r.) fährt Ike Blauhuth und Tochter Maria aus Siethen.

Quelle: Jutta Abromeit

Ludwigsfelde. Die ersten Interessenten am Verschenkemarkt des Südbrandenburgischen Abfallzweckverbandes (SBAZV) standen am Samstag lange vor Öffnung des Besuchertags auf dem Betriebsgelände Preußenpark in Ludwigsfelde. „Der ist wirklich überall ein Renner“, sagte Verbandsvorsteher Lutz-Rainer Pätzold.

Müllautofahren ist der Renner

Ebenfalls ein Renner: Fahrten mit den großen Müllsammelautos. Dafür standen Mädchen und Jungen mit Eltern und Großeltern an. Einer der „Mülltaxi-“Fahrer war Michael Papke. Er half beim Einsteigen und erklärte, was beim Bedienen von Knöpfen und Schaltern passiert. Ebenso wie seine beiden Kollegen fuhr er die Gäste eine große Runde durch den Preußenpark.

Gewinne am Glücksrad

Am Glücksrad hatten Sylke Ebert von der SBAZV-Verwaltung, Tochter Sara und ihre Freundin zeitweilig alle Hände voll mit dem Preise-Nachschub zu tun, denn jeder Dreh gewann. Auch Familie Diaz Munoz stoppte. „Wir waren noch nie beim Abfallverband und wollten uns alles mal ansehen“, sagte Mutter Nancy. Sohn Jonas wartete gespannt, was sein Dreh ergibt – einen Apfelgriebsch. Das heißt: Der Vierjährige erhielt einen grünen Anspitzer in Mülltonnenform. Schwesterchen Laura erdrehte mit Papas Hilfe eine Flasche zum Anhängen.

Papier aus Altpapier

Nebenan zeigten Männer vom Leipziger Papiermobil, wie aus Altpapier mit Holz neues Papier wird. Dafür interessierte sich Familie Andert aus Löwenbruch. „Wir fahren hier so oft vorbei. Jetzt können wir uns mal alles anschauen“, sagte die Mutter. Bei den Fahrzeugen mit Kranaufbau staunten der fünfjährige Moritz und der zweijährige Jakob, dass Möbel hoch durch die Luft schweben. Simone und Thomas Hübl erklärten den Söhnen, was da passiert. Die Mutter erzählte: „In unserer Familie ist jemand Müllfahrer, da wollten wir uns mal seinen Arbeitsplatz anschauen.“ Selbst der Kleine frage zu Haus beim Aufräumen schon: „Mama, gelber Sack?“.

Der nächste Tag der offenen Tür vom SBAZV rund ums Wertstoff-Sammeln und -verwerten findet am 1. Juli in Senzig zum 100. Geburtstag des dortigen Sportvereins statt.

Von Jutta Abromeit

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