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Teltow-Fläming Kinderbetreuung in der Mehrzweckhalle
Lokales Teltow-Fläming Kinderbetreuung in der Mehrzweckhalle
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00:37 12.07.2015
Großbeerens Bürgermeister Carl Ahlgrimm sucht nach einer Lösung für das Hortproblem Quelle: Jutta Abromeit
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Großbeeren

In letzter Sekunde versuchen die Großbeerener Gemeindevertreter, den gesetzlichen Anspruch der Eltern auf einen Hortplatz für das kommende Schuljahr noch zu gewährleisten – trotz des erneuten Scheiterns der Ausschreibung für einen Neubau (die MAZ berichtete).

Nach den Sommerferien werden nach Schätzung der Gemeinde 217 Hortplätze nötig sein. Dabei hat der derzeitige Hort eigentlich nur eine Kapazität von rund 120 Plätzen, trotzdem werden bereits 196 Kinder betreut. Möglich macht das eine Ausnahmegenehmigung des Bildungsministeriums. Es hat bisher ein Auge zugedrückt, da die Gemeinde sich um die Lösung des Problems bemüht. Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) will nun eine Fortschreibung dieser Ausnahmegenehmigung erreichen. Dies berichtete er dem Bildungsausschuss am Dienstag. Bei einem Ortstermin mit der zuständigen Sachgebietsleiterin des Ministeriums im Hort sei die maximale Kapazitätsgrenze festgestellt worden. Sie liegt bei 207 Plätzen.

Um auch die restlichen Kinder unterzubringen, will der Bürgermeister ein Alternativprogramm starten. Hierfür hat er sich die Empfehlung des Bildungsausschusses gesichert. In einem Raum der Mehrzweckhalle könnten Kinder ab der dritten Klasse betreut werden, die nur einen Betreuungsbedarf von einer oder zwei Stunden am Tag haben. In dieser alternativen Betreuung soll Platz für 15 bis 20 Kinder sein. Eine Alternative sieht Ahlgrimm nicht, die Kapazitäten in anderen kommunalen Einrichtungen seien erschöpft, in Schulräumen darf keine Betreuung stattfinden.

Formal kann der rechtliche Betreuungsanspruch damit nicht erhalten werden. Betroffene Eltern, den dieses Betreuungsangebot unterbreitet werden soll, müssten auf ihren Rechtsanspruch verzichten. Bei einer alternativen Betreuung muss die Gemeinde allerdings keinen staatlich anerkannten Erzieher einsetzen. Zudem fehlt ein Außengelände. Auch die Sanitäranlagen müssen noch geprüft werden, ob sie für Kinder geeignet sind. Zudem müssten alle in dem Raum stattfindenden Aktivitäten sofort eingestellt werden.

Die Gemeinvertreter hoffen jetzt allerdings, dass sie das Alternativprogramm nicht brauchen, weil sich am Ende doch nicht mehr als 207 Kinder anmelden.

Von Krischan Orth

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