Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming „Kinderflamme“ für den Nachwuchs
Lokales Teltow-Fläming „Kinderflamme“ für den Nachwuchs
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:15 04.10.2016
Michael Kohl von der Feuerwehr Oehna betreute eine der sechs Stationen und machte Vermerke auf den Laufzetteln der Kinder. Quelle: H.-Dieter Kunze
Anzeige
Oehna

Die Freiwillige Feuerwehr Niedergörsdorf hat eine Vorreiter-rolle übernommen. Landesweit zum ersten Mal überreichte sie das Abzeichen „Kinderflamme“ 24-mal an den jüngsten Feuerwehrnachwuchs. Es wurde vom Feuerwehrverband Brandenburg kreiert, bundesweit ist es bisher einmalig.

Der Verleihung des Abzeichens geht ein Wissenstest voraus. Die Fragen zu sechs Themen-Komplexen sind relativ einfach. Sie müssen von den sechs- bis zehnjährigen Mädchen und Jungen richtig beantwortet werden. Waren sie sich nicht ganz sicher, brachten die Standbetreuer sie mit Erklärungen gezielt auf die richtige Spur. Sechs Stationen waren vom Nachwuchs auf dem Sportplatz von Oehna, dem Veranstaltungsort, anzusteuern. Denn die Ortsfeuerwehr Oehna war der Ausrichter. Zuvor wurden Handzettel an den jeweiligen Starter ausgegeben. An der Station eins wurde von Kameraden ein feuerwehrtypischer Knoten erläutert. Als praktischer Beweis musste dann ein Schnürsenkel am eigenen Schuh geknotet werden, eine alltägliche Herausforderung, die die Kinder ausnahmslos meisterten.

Die Kameraden der Oehnaer Wehr hatten Spielstationen für den Wettkampf vorbereitet. Quelle: H.-Dieter Kunze

An Station zwei waren die Notruf-Nummern für Polizei (110) und Feuerwehr (112) gefragt. Anschließend galt es, eine „Schürfwunde“ zu versorgen. Bei der Brandkunde waren brennbare und nicht brennbare Gegenstände einzuordnen. Die Fahrzeug- und Gerätekunde zeigte auf Fotos Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei, medizinischer Hilfe und vom Technischen Hilfswerk (THW). Beim letzteren gab es manchmal Fragen oder Achselzucken, denn die blauen Spezialfahrzeuge sind in der Region relativ selten zu sehen. Ganz leicht war es dafür zum Abschluss. Denn Martinshorn, Dachsirene, Pieper, Lagerfeuer sowie ein Wasserstrahl sind wohl akustisch zweifelsfrei zuzuordnen.

Zum Abschluss des Grundwissen-Nachweises konnten sich die Nachwuchskameraden stolz das Abzeichen „Kinderflamme“ an die Jacke heften. Der Weg für eine weitere Ausbildung, um schließlich in den Reihen der Kameraden aktiv werden zu können, ist nun geebnet. Zum Abschluss gab es Spiele, organisiert von Oehnaer Kameraden, und vom Rost für jeden ein Steak oder eine Bratwurst.

Die „Kinderflamme“ wurde an freiwillige Wehren verliehen, die über eine Kinderabteilung verfügen. Auch der Nachwuchs der Ortsfeuerwehr Jüterbog schickte Teilnehmer nach Oehna. Organisiert hatte die Veranstaltung Martin Münch, Gemeindejugendwart von Niedergörsdorf, mit Hilfe von Vertretern zahlreicher Ortsfeuerwehren. Ordnungsamtsleiterin Claudia Neumann lobt die Initiative. „Besonders gefreut hat mich das Engagement der Helfer und die Teilnahme der Jüterboger. Das ist ein weiterer Beitrag für unsere ohnehin gute Zusammenarbeit“, sagte sie.

Von H.-Dieter Kunze

Teltow-Fläming Welttierschutztag 2016 - Tierschützer mit Herz

Der Deutsche Tierschutzbund stellt den Welttierschutztag in diesem Jahr unter das Motto: „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ Auch in der Region Dahmeland-Fläming gibt es mehrere Anlaufstellen für entlaufene oder ausgesetzte Haustiere. Hinter den Tierheimen stehe viele engagierte Helfer.

04.10.2016

Literatur, Kunst, Musik – in Wiepersdorf treffen die unterschiedlichsten Talente aufeinander. Nicht selten entstehen während der Stipendien einzigartige Kooperationen. Einmal im Monat präsentieren die Künstler ihre Werke, um ein erstes Feedback zu erhalten. Am Sonntag zeigten unter anderen ein junger Schriftsteller, eine Bildende Künstlerin und eine Übersetzerin ihr Können.

04.10.2016

Der Schock in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) über den Streit zweier Flüchtlinge, der für einen 18-Jährigen tödlich endete, ist weiter groß. Am Tatort wurden Blumen abgelegt, in der Unterkunft ist man tief betroffen. Warum es zur der fatalen Tat gekommen ist, ist weiter unklar.

04.10.2016
Anzeige