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Kinderwald als Versteck und Lärmschutz

Sanierung des Schulhofs in Zülichendorf Kinderwald als Versteck und Lärmschutz

Der Schulhof der Grundschule in Zülichendorf muss umfassend umgestaltet werden. Wenn es Fördermittel dafür gibt, will die Gemeinde Nuthe-Urstromtal dort den Pausenhof erneuern, Spielgeräte errichten und einen Kinderwald zum Verstecken und als Lärmschutz bauen lassen. Die Pläne wurden im Bildungsausschuss beraten.

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Planer Erik Haase vom Luckenwalder IDAS-Büro.

Quelle: Margrit Hahn

Zülichendorf . Im Ausschuss für Bildung, Soziales und Kultur der Gemeinde Nuthe Urstromtal wurde am Dienstagabend über die geplante Sanierung der Schulhöfe in Stülpe und Zülichendorf informiert. Der Schulhof in Stülpe stand bereits im jüngsten Bauausschuss auf der Tagesordnung (die MAZ berichtete).

Erik Haase vom Luckenwalder Ingenieurbüro IDAS zeigte vorab Fotos vom jetzigen Zustand des Zülichendorfer Schulhofs. „Wer den Schulhof kennt, weiß, dass die Sanierung dringend ist“, sagte er. Die Ausschussvorsitzende Christina Schneider, die auch Schulleiterin der Grundschule Zülichendorf ist, verwies darauf, dass die Schule 55 Jahre alt sei, das lange nichts gemacht wurde und jetzt Nachholbedarf besteht.

Erik Haase erklärte, dass der Baumbestand unbedingt erhalten werden sollte ebenso wie einige Spielgeräte, die bereits existieren. Der Spielplatz soll mit Robinienstämmen eingefasst werden. Der Maschendrahtzaun aus DDR-Zeiten und die Regenentwässerungsanlagen müssen jedoch dringend erneuert werden. Die Planungen sehen vor, den Hauptweg zu pflastern und einen zentralen Pausenhof mit einer wasserdurchlässigen Wegedecke zu schaffen.

Das Kleinspielfeld bleibt bestehen, soll aber für einen besseren Spielkomfort durch einen fachgerechten Kunststoffbelag ausgetauscht werden. Die Rundbänke dienen den Schüler in den Pausen zur Erholung aber auch zur Abgrenzung zum Spielbereich. Wie Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke) sagte, wurden Schüler und Lehrer bei den Planungen einbezogen. Ein Kinderwald zum Versteckspielen und zum Toben stand auf der Wunschliste ganz oben und so wurde dieser vom Planungsbüro berücksichtigt. Der Kinderwald bildet einen natürlichen Sicht- und Lärmschutz zu den geplanten Sportanlagen. „Wenn man ein Stück vom Dorffußballplatz abknapst, könnte man diesen Bereich für den Sportunterricht für Weitsprung und Sprint nutzen“, sagte Haase. An der Seite vom Gottsdorfer Weg sollen Fahrradstellplätze eingerichtet werden.

Auf die Frage, wann die Sanierung beginne, antwortete die Bürgermeisterin: „Priorität haben die Schulhäuser. Es ist eine Frage des Geldes. Wir werden Fördermittel akquirieren, denn Schulaußenanlagen an Grundschulen sind förderfähig. Wir mussten jetzt erst einmal Geld für die Planung in die Hand nehmen, um einen Förderantrag stellen zu können.“ Die Kosten für die Sanierung des Zülchendorfer Schulhofes inklusive Baunebenkosten betragen voraussichtlich 350 000 Euro.

Von Margrit Hahn

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