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Kita-Beiträge neu berechnet

Kinderbetreuung in Niederer Fläming Kita-Beiträge neu berechnet

Die Gemeinde Niederer Fläming aktualisiert ihre Satzung zur Kinderbetreuung. Vor allem will sie mehr Rücksicht auf Alleinerziehende nehmen. Grundlage ist künftig das Sozialgesetzbuch und nicht mehr das Einkommensteuergesetz. Die alte Regelung war zehn Jahre alt.

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Die Kita-Gebühren in der Gemeinde Niederer Fläming ändern sich.

Quelle: dpa

Werbig. Ab Januar 2016 gilt für die Kinderbetreuung in den Einrichtungen der Gemeinde Niederer Fläming eine neue Beitragssatzung. Die Gemeindevertretung stimmte vergangene Woche zu. Für die Berechnung der Elternbeiträge wurde eine Mischkalkulation erarbeitet, wie die Hauptamtsleiterin Donata Tobinski erläuterte. „Wir möchten nicht, dass eine Einrichtung stärker frequentiert ist als die andere“, sagte sie, „für die Eltern sollte die Konzeption entscheidend sein.“

Die Beiträge sind nach wie vor abhängig von der Höhe des Einkommens, werden aber ab dem nächsten Jahr auf der Grundlage des Sozialgesetzbuches berechnet, bislang war das Einkommenssteuergesetz die Basis. In der Gemeinde Niederer Fläming nimmt man künftig mehr Rücksicht auf Alleinstehende – das macht sich unter anderem in der Staffelung der Beitragsberechnung bemerkbar. Die höchste Stufe des Jahresnettoeinkommens wurde gleichzeitig heraufgesetzt: von 35 000 Euro auf 55 000 Euro. In der Kinderkrippe und im Kindergarten gelten Betreuungszeiten von bis zu sechs, acht oder zehn Stunden, im Hort bis zu drei, vier oder sechs Stunden.

Beim niedrigsten Jahresnettoeinkommen laut der Tabelle (bis zu 10 000 Euro) und einer Betreuungszeit bis zu sechs Stunden täglich zahlen die Eltern maximal 20 Euro im Monat. Allerhöchstens kostet die Betreuung bei bis zu zehn Stunden 320 Euro (für Kinder bis drei Jahre), 258 Euro (bis Schuleintritt) und 125 Euro (Hort). Für weitere Kinder in der Familie, auch solche, die nicht betreut werden, gewährt die Gemeinde einen „Rabatt“ von zehn Prozent.

Die neue Satzung sollte bereits vor einem knappen Jahr beschlossen werden. Allerding hat sich eine Arbeitsgruppe des Landkreises, in der auch die zuständige Angestellte der Gemeindeverwaltung Niederer Fläming mitwirkte, mit diesem Thema beschäftigt. „Die Ergebnisse wollten wir abwarten“, sagte Bürgermeister David Kaluza (parteilos) vor der Beschlussfassung vergangene Woche. Die neuen Erkenntnisse seien in die Satzung mit eingeflossen. „Der Jugendhilfeausschuss hat bereits sein Einvernehmen erteilt“, so Kaluza weiter.

Die aktuelle Elternbeitragssatzung wurde im Jahr 2004 beschlossen und gilt seit Januar 2005.

Von Martina Burghardt

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