Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Kita „Bummi“ ist erst später dran

Zossen Kita „Bummi“ ist erst später dran

Die Sanierung der Zossener Kita „Bummi“ ist überfällig. Wann ist es soweit? Das ist eine von mehreren Leserfragen an Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B). Noch müssen sich die Eltern der „Bummi“-Kinder gedulden. Erst wenn die Sanierung und der Umbau der Kita in Schöneiche laufen, werden die Planungen für die Kita „Bummi“ verstärkt voran getrieben.

Voriger Artikel
Gerichtsbaustelle für weitere zwei Jahre
Nächster Artikel
Mehr als eine Tonne Stifte für Lucas

Die Kita in Schöneiche wird saniert und umgebaut.

Quelle: Frank Pechhold

Zossen. Die Sanierung der Zossener Kita „Bummi“ ist überfällig. Wann steht sie an? Wann wird der Sportplatz neben der Goetheschule gebaut? Diese Leser-Fragen stellte die MAZ Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B).

Die in der Planungsphase befindliche Sanierung der Kita „Bummi“, Lehmannstraße 8, stehe bei ihr schon eine Weile auf der Liste, so Schreiber. Aber erst seien die Sanierung und der Umbau der Kita in Schöneiche an der Reihe. Für das 710 000 Euro Bauvorhaben warte sie immer noch auf einen Fördermittelbescheid. Der entsprechende Antrag wird zurzeit bei der ILB bearbeitet, hieß es aus der Kreisverwaltung.

Zusätzliche Plätze bei „Bummi“

Sobald die Stadt den Bewilligungsbescheid hat und die Bauarbeiten in Schöneiche laufen, wird die Planung für die Kita „Bummi“ forciert. Wie in Schöneiche sei auch für die Kita „Bummi“ sowohl die Sanierung des Gebäudes als auch die Schaffung zusätzlicher Plätze vorgesehen. „Das wird aber in diesem verschachtelten Gebäude nicht bei laufendem Betrieb funktionieren.“ In der Kita „Bummi“ werden 120 Kinder betreut. Mindestens die Hälfte müsste während der Sanierung andernorts betreut werden, um Baufreiheit zu schaffen. „60 Ersatzplätze habe ich nicht“, so Schreiber. Also funktioniere die Sanierung nur, wenn die Kita komplett auszieht.

Dafür habe sie schon einen Plan. Schreiber zufolge habe die Stadt das schräg gegenüber der Goetheschule gelegene, riesengroße, leicht verwilderte Grundstück mit dem ehemaligen FDGB-Haus gekauft. „Zuerst müssten wir den eingeschossigen Flachbau sanieren.“ Dann könnte die Kita „Bummi“ dort vorübergehend einziehen. Anschließend bestünde die Möglichkeit, den mit der Goetheschule benachbarten Hort in dem Gebäude unterzubringen. „Die jetzigen Horträume sind viel zu klein für die vielen Kinder.“ Aus diesem Grund werden Klassenräume nach Schulschluss doppelt genutzt. Zöge der Hort um, verfügte die Schule über genug Platz für neue Klassen- und Fachräume.

Prioritäten der Stadtverordneten

Bezüglich des Sportplatzes an der Goetheschule verwies Schreiber auf die Abarbeitungsliste. Aktuell ist der Ausbau des Sportplatzes der Wünsdorfer Erich-Kästner-Grundschule dran. Dort setze man Standards, die auch für die geplanten Schulsportanlagen in Glienick und Zossen gelten. Die Planung für den Sportplatz an der Goetheschule befinde sich in der Vorbereitungsphase. Man werde gucken, „wie viel Geld wir nächstes Jahr im Haushalt zur Verfügung haben“. Am Ende müssten die Stadtverordneten Prioritäten setzen, „welche Projekte 2017 in die Tat umgesetzt werden“.

Von Frank Pechhold

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg