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Teltow-Fläming Kita-Gebühren auf einen Blick
Lokales Teltow-Fläming Kita-Gebühren auf einen Blick
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18:45 03.02.2014
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Ludwigsfelde

Großbeerener Eltern sehen jetzt auf einen Blick, wie viel sie monatlich fürs Betreuen ihres Sprösslings in einer Krippe, einer Kita oder im Hort zu bezahlen haben: Die Gemeinde bekommt eine neue Kita-Gebührensatzung. Das Erfreuliche daran ist nicht nur die neue Transparenz, sondern auch der Fakt, dass mit dieser Satzung nicht automatisch für alle Eltern die Betreuungsgebühren steigen. Das steht mit der einstimmigen Entscheidung des Gemeinderats nun fest.

Die neuen Kita-Gebühren lassen sich in einer großen Tabelle einfach ablesen, sie sind vom ersten bis vierten Kind nach Elterneinkommen in 1000er Schritten gestaffelt. Eine Spalte entfällt gegenüber der alten Tabelle ganz: die Prozente. Bisher war für ein Jahreseinkommen von 11.000 Euro der Faktor 1,4 Prozent angesetzt worden und Eltern, die bis 66.000 Euro verdienen, deren Kita-Gebühr wurde mit dem Faktor 2,646 Prozent berechnet. Das fand man bei der FDP ungerecht, deshalb hatten die Liberalen „eine transparentere und wie wir finden gerechtere Lösung gesucht“, erklärt Ralf Pächnatz-Löwendorf, Vorsitzender des Gemeinderats. Wieder und wieder wurde in den Ausschüssen darüber diskutiert, mehrere Tabellen wurden im Rathaus erstellt, vorgeschlagen und wieder verworfen. Nun bezahlen Eltern in unteren und mittleren Einkommensgruppen bis 60.000 Euro Jahreseinkommen etwas weniger als bisher für Kita- und Hortbetreuung, bis 66.000 Euro bleiben die Gebühren wie bisher und von der bisherigen Grenze bis zu 100.000 Euro Jahreseinkommen sind sie neu berechnet, so dass Eltern in diesem Segment stärker als bisher belastet werden. „Das betrifft etwa 30 Familien im Ort“, erklärt Pächnatz-Löwendorf. Er und Fraktionschef Teja Grzeskowiak sind froh, dass dieser Kompromiss gefunden wurde, er tritt zum 1. August in Kraft. „Das scheint uns am sinnvollsten, mit Schuljahreswechsel werden die meisten Betreuungsverträge zwischen den Eltern und Kindereinrichtungen begonnen oder beendet“, so Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos). Noch etwas wird mit der neuen Satzung einfacher: Die Elternbeiträge sind nicht mehr ein Jahresbetrag geteilt durch elf Monate, sondern ein tatsächlich monatlich zu zahlender Betrag. „Damit haben wir gleich einen früheren Denkfehler beseitigt“, so der Gemeinderatsvorsitzende.

Der Mindesbeitrag fürs erste Kind reicht bei regulärer Betreuungszeit von sechs Kita-Stunden von zwölf Euro beim Jahreseinkommen von 12.500 Euro bis maximal 300 Euro bei 100.000Euro Einkommen, für vier Hortstunden von zehn bis maximal 195 Euro.

Von Jutta Abromeit

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